Zu wenig Personal

Igitt: Münchner bleiben auf ihrem Müll sitzen

München - Bei der Münchner Müllabfuhr gibt es erhebliche Engpässe. Ein Grund: Personalmangel. Besonders im Osten wirkt sich das aus. Dort bleiben Anwohner in den kommenden Wochen auf ihrem Müll sitzen.

In den kommenden Wochen kann es deswegen sein, dass die Müllabfuhr ihre Termine nicht einhalten kann und es zu Problemen bei der Entsorgung kommt. Davor warnt die aktuelle Rathaus-Umschau.

Auslöser sei die Umstellung der Müllsammeltouren im Münchner Osten, heißt es. Weil immer mehr Leute zuziehen, müsse das Konzept für die Versorgung neu gestaltet werden. Außerdem habe die Müllabfuhr - unter anderem krankheitsbedingt - zu wenig Personal. 

Die Verantwortlichen versuchen es mit Schadensbegrenzung: "Der AWM arbeitet intensiv an der Gestaltung einer langfristig zuverlässigen Müllentsorgung im Münchner Osten und bittet alle Betroffenen um Verständnis,“ so Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes München (AWM).

„Unser Ziel ist es, trotz der wachsenden Stadt und dem damit steigenden Entsorgungsaufwand eine nachhaltige Lösung umzusetzen und gleichzeitig die Gebühren weiterhin stabil zu halten.“

Für die Anwohner hat er auch noch einen Rat: Müll, der nicht mehr in volle Behälter passt, kann in Plastiksäcke verpackt neben die Tonnen gestellt werden und wird sobald wie möglich ohne Zusatzkosten vom AWM entsorgt.

kg 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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