Tod von Münchner Paar in der Südsee bestätigt

Wellington - Das nach einem Fährunglück in der Südsee vermisste Paar aus München ist tot. Die Polizei der Südsee-Insel Tonga bestätigte am Donnerstag, dass die beiden an Bord des verunglückten Schiffes waren.

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Der 28 Jahre alte Mann und seine 27-jährige Freundin galten als vermisst, nachdem die "Princess Ashika" am 5. August rund 86 Kilometer nordöstlich von Tongas Hauptstadt Nukualofa gesunken war. An Bord des Schiffes waren nach neuen Angaben 128 Menschen, 54 überlebten das Unglück.

Bilder der gesunkenen Tonga

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Das Paar aus München war Medienberichten zufolge seit Oktober vergangenen Jahres in Asien unterwegs. Bis Anfang 2010 wollten sich die beiden eine Auszeit vom Job gönnen und durch die Welt gondeln. In einem Internet-Tagebuch habe es Freunden über seine Abenteuer in Hongkong, Australien und Neuseeland berichtet. Am Unglückstag bestiegen sie demnach die "Princess Ashika", die sie von der Südsee-Insel Tongatapu zur Inselgruppe Nomuka bringen sollte. Ihre Identität war bisher nicht offiziell bestätigt worden, da es drei unterschiedliche Passagierlisten gegeben hatte.

Auf der Fahrt war das Schiff vermutlich von einer hohen Welle getroffen worden. Dabei waren nach ersten Erkenntnissen Fahrzeuge auf der Fähre verrutscht und hatten sie zum Kentern gebracht. Viele Passagiere hatten zu dieser Zeit geschlafen.

Von den insgesamt 74 Toten konnten nur zwei Leichen geborgen werden. Die Überlebenden sind männliche Tonganer im Alter von 10 bis 70 Jahren. Die Identität der Ausländer an Bord der Fähre ist noch nicht abschließend geklärt. Neben den Namen der beiden vermissten Deutschen wurde auch der Name einer vermissten Französin bekanntgegeben.

dpa

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