Er soll an Sprengstoffanschlag beteiligt gewesen sein

Münchner Polizei verhaftet mutmaßlichen PKK-Terroristen

München - Fahnder der Münchner Polizei haben am Mittwoch im Münchner Osten einen türkischen Staatsangehörigen festgenommen. Der 36-Jährige steht unter dem Verdacht, Mitglied in der terroristischen Vereinigung PKK/KCK zu sein. Er wurde per internationalem Haftbefehl gesucht.

Ömer K. soll im Jahr 2005 an mehreren schweren Sprengstoffanschlägen in seinem Heimatland Türkei beteiligt gewesen sein. Allem Anschein nach tauchte der 36-Jährige dann in Deutschland unter und arbeitete als Angestellter in der Lebensmittelindustrie. Die Türkei betreibt ein Auslieferungsverfahren.

Nach Angaben der Münchner Polizei hatten die türkischen Kollegen Hinweise darauf, dass sich Ömer K. in München aufhalten könnte. Die Generalstaatsanwaltschaft München beauftragte deshalb die Fahnder, den Aufenthaltsort des 36-Jährigen zu ermitteln. Die Münchner Beamten fanden heraus, dass sich der Gesuchte tatsächlich in der Landeshauptstadt aufhält.

Am Mittwoch gegen 17.15 Uhr nahmen Beamte des Kommissariats 101 den Mann mitten auf der Straße im Münchner Osten fest. Der 36-Jährige sitzt in Haft und wird wohl bald in die Türkei überstellt. Im Jahr 2005 explodierte in dem Ferienort Cesme eine Bombe und verletzte 20 Menschen. Eine Woche später starben im Badeort Kusadasi fünf Urlauber auf dem Weg zu Strand, als eine Bombe in einem Bus explodierte.  

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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