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Andi brennt für sein Museum

Münchner präsentiert Feuerwehr-Ausstellung

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Andreas Abend (51) inmitten seines Museums.

München - Andreas Abend brennt für die Feuerwehr. Am Samstag war dann sein großer Tag – da präsentierte er erstmals seine persönliche Ausstellung zum Thema.

Kennen Sie Grisu? Ja, den kleinen Drachen, der unbedingt Feuerwehrmann werden will? Bei Andreas Abend war das so ähnlich. Schon als Kind war dem Neuhausener klar: „Ich geh zur Feuerwehr. Basta!“ Aber damit nicht genug: Mit seinem Taschengeld zog Andi schon damals über die Flohmärkte in der Stadt und kaufte alles, was irgendwie mit den Brandbekämpfern zu tun hatte. „In den vielen Jahren hat sich da eine Menge an Dingen angesammelt“, so der 51-Jährige. So viel, dass er sich jetzt entschloss, ein eigenes Feuerwehr-Museum in München zu eröffnen.

Am Samstag war es so weit – da präsentierte er erstmals seine persönliche Feuerwehr-Ausstellung. In der Fasanerie (Haylerstraße). Da gibt’s alte Uniformen zu bewundern, Schläuche, Helme, Alarmhörner oder auch Auszeichnungen: „Bei mir dreht sich alles nur um die Freiwillige Feuerwehr“, erklärt der Sammler. Dort sei er selbst schon lange Mitglied, wie auch sein Vater und sein Großvater. Drei Räume in der Fasanerie hat der Sammler extra angemietet, um seine Stücke zu präsentieren. Auf rund 35 Quadratmetern. „Ich habe das auf die Beine gestellt, weil ich es schade fand, dass alles daheim in Kartons rumliegt.“

Das wäre wirklich schade gewesen, denn Andi (der hauptberuflich als Fahrzeugwart für eine große Firma arbeitet) präsentiert nur seltene Originalstücke. Der Lederhelm an der Wand, der zum Schutz der Feuerwehrler 1914 eingeführt wurde, ist genauso echt wie die erste Uniform aus dem Jahre 1866.

Der Eintritt zu Andis Museum ist übrigens kostenfrei. Es gibt nur ein Sparschwein, in das Besucher eine Spende werfen können. Und wie viele Gäste kamen am Samstag? „So ungefähr 20“, erklärt der Feuerwehrler. „Ich hoffe, es werden bald mehr.“ Das Museum hat nicht ständig geöffnet. Wer sich dort umschauen will, soll bitte einen Termin (plus Wegbeschreibung) vereinbaren. Unter der E-Mailadresse andreas.abend@gmx.de.

age

Spektakuläre Feuerwehr-Fotos: Mysteriöses Verschwinden eines Mannes

Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Auf den Spuren der Feuerwehr München durch 2017 - die Rettungskräfte geben einen eigenen Kalender für das kommende Jahr heraus. Die Schnappschüsse sind direkt bei den Einsätzen entstanden. © Feuerwehr München
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
In der Maria-Probst-Straße bricht an einem Nachmittag in einem Ankunftscenter für Flüchtlinge ein Brand aus, das sich schnell auf rund 30 Container ausbreitet. Bis weit in die Nacht sind die Berufs- und die Freiwillige Feuerwehr mit Lösch- und Evakuierungsmaßnahmen beschäftigt. © Maximilian Huber
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Eine junge Frau wird bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Kurzerhand funktionieren die Feuerwehrleute eine Wiese in der Nähe der Einsatzstelle zu einem Hubschrauberlandeplatz um. © Johann Bodmaier
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Am Sendlinger-Tor-Platz arbeiten die Einsatzkräfte des Hilfeleistungslöschfahrzeugs und eines Notazrtwagens unter widrigen Umständen an der Rettung einer jungen Frau. Diese war vor eine einfahrende U-Bahn gestürzt. Glück im Unglück: Das Opfer erleidet außer einer Fraktur keine weiteren äußeren Verletzungen. © Michael Staffler
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Bus in der Planegger Straße arbeiten die Einsatzkräfte unter Hochdruck an der Befreiung des verunfallten Fahrers aus dem Wrack. © Dieter Welle
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Als auf dem Gelände des Rangierbahnhof Nord eine Diesellok in Brand gerät, veranstaltet die Feuerwehr eine „Schaumparty“. Letztlich können drei Angriffstrupps eine größere Brandausbreitung verhindern, indem sie das Gefährt von allen Seiten einschäumen. © Tobias Reuther
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Auf der Suche nach einem vermissten Obdachlosen durchsuchen die Einsatzkräfte eine Industriebrache in Aubing. Allerdings bleiben die Taucher der Berufsfeuerwehr erfolglos - von dem Mann fehlt weiter jede Spur. © Michael Foidl
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Als eine Tram am Fuße des Maximilianeum aus den Gleisen springt, vertrauen die Einsatzkräfte auf ihre „Manpower“. Auf Anweisung des Einsatzleiters wird das Gefährt mit einer Kombination aus Muskelkraft und technischem Gerät zurück in die Gleise bugsiert. © Holger Steiger
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
In rund 15 Metern Höhe kommt es beim Aufbau eines Gerüsts in einer Giesinger Kirche zu einem Arbeitsunfall. Unter Einsatz einer Schleifkorbtrage befördern die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr 8 und der Löschzug der Feuerwehr 1 den verletzten Bauarbeiter zurück auf den Boden. © Michael Foidl
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Bei einem Tiefgaragenbrand in Milbertshofen geraten die Feuerwehrmänner an ihre Grenzen. Trotz massiven Löscheinsatzes sind zahlreiche Fahrzeuge nach Einsatzende schrottreif. Die Tiefgarage muss vorübergehend gesperrt werden. © Michael Staffler
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Ein Feuer in einer Baracke in der Orleansstraße ist der Anfang eines Großeinsatzes. 16 Atemschutzgeräteträger und zwei Wenderohre der Drehleitern werden an zwei Einsatzstellen benötigt, um dem Brand Herr zu werden. © Michael Staffler
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Der Rohbau eines Vierfamilienhauses in der Von-Kahr-Straße gerät in den frühen Morgenstunden in Brand. Dass das Gebäude in Holzbauweise geplant war, macht den Einsatz noch kniffliger. Bis zum nächsten Nachmittag ist die Feuerwehr München im Einsatz, das Haus brennt komplett aus. © Maximilian Huber
Feuerwehr München, Kalender, Einsätze, 2017
Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr werden in den Abendstunden des ersten Weihnachtsfeiertages in die Westermühlstraße gerufen. Dort bekämpfen sie einen Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung. Bis weit über die Grenzen des Glockenbachviertels ist der Feuerschein sichtbar. © Holger Steiger

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