Münchner Sex-Sklavin bei "Aktenzeichen XY"

München - Der Fall ist ungewöhnlich: Eine Chinesin (38) wird in München als Sex-Sklavin gehalten. Die Frau kann fliehen. Doch wo sich das Tathaus befindet, ist unklar. Jetzt soll "Aktenzeichen XY" helfen.

Der Fall:

Chinesin 17 Monate lang als Sex-Sklavin eingesperrt

Sex-Sklavin: Noch keine Spur zum Tathaus

Das Martyrium der Frau ist unvorstellbar: Sie sollte zwangssterilisiert werden, flieht aber mit Hilfe von Schleusern aus China. In Deutschland wird die Mutter von drei Kindern vor dem Asylbewerberheim Sendling von einem chinesischen Landsmann angesprochen. Er verspricht Arbeit. Sie steigt in sein Auto. Am Ende wird sie zur Sex-Sklavin.

Das Haus, in dem die Chinesin das unbeschreibliche Martyrium durchlitten hat, vermutet die Polizei am Stadtrand von München oder in einem Ort im Landkreis.

Fast eineinhalb Jahre lebt sie in einem kargen Dachzimmer - immer wieder wird sie zum Sex mit fremden Männern gezwungen. Ein Freier hilft ihr zu fliehen. Doch bis heute konnte das Haus, in dem sie gefangen gehalten wurde, nicht ausfindig gemacht werden.

Die Kripo München hat sich daher an "Aktenzeichen XY" gewandt. In der ZDF-Sendung wird am Mittwoch um 20.15 Uhr der Fall behandelt. Angekündigte Phantombilder des Zuhälters und der angeblichen Fluchthelfer wird es entgegen erster Berichte nicht geben.

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