CSU startet erste Mitgliederbefragung

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Ludwig Spaenle ist Bezirkschef von München.

München - Vor zwei Jahren ermöglichte die Partei bereits Mitgliederbefragungen in ihrer Satzung – jetzt startet der Münchner Bezirksverband die erste Aktion in der Geschichte der Christsozialen.

Die CSU entdeckt die Basis: Bezirkschef und Kultusminister Ludwig Spaenle sagt: „Es geht nicht um eine Umfrage, sondern um eine Initiative, damit sich Bürger aktiv einbringen können.“ Darum fragt die Münchner CSU ihre 6500 Mitglieder, ob die Bürger auch in Europa-Fragen per Volksentscheid mitreden dürfen – Stichworte: Geld für Griechenland, Beitritt der Türkei, mehr Macht für Brüssel. „Das sind aktuelle Fragen, die in der Partei am meisten diskutiert werden“, sagt Landtagsabgeordneter Georg Eisenreich, der die Befragung beantragte. Auch Themen wie die Stammstrecke seien später möglich.

Am Dienstag ging die Post raus, bis 24. Juli dürfen die Mitglieder per Brief oder Internet abstimmen. Die Befragung wird streng gehandhabt, fast wie eine Briefwahl, damit Mitglieder nicht doppelt abstimmen. Schließlich soll das Ergebnis in Initiativen oder Beschlüssen der Partei münden.

DAC

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