Münchner Student: Tod in Wien

Wien - Tödlicher Blitz aus der Bahn-Oberleitung: Ein junger Münchner, der in Wien studiert, kletterte am Samstag im Morgengrauen auf einen Bahnwaggon – und musste die Aktion in der österreichischen Hauptstadt mit seinem Leben bezahlen.

Josua K. (21) hatte mit seinen Spezln auf einer Techno-Party gefeiert, die neu eröffnete Membran-Eventhalle ist derzeit eine angesagte Adresse in Wien. Gegen 7 Uhr morgens hatte der Münchner genug – und kam offenbar auf eine verhängnisvolle Idee: Ein paar Schritte von den Club im südlichen Stadtteil Simmering entfernt befindet sich der Bahnhof Kaiser­ebersdorf. Dort begann er, vor den Augen seiner Freunde auf einem eingeschneiten Güterwaggon herumzuturnen. Dabei kam er der 15 000 Volt-Oberleitung nicht nur zu nahe, das allein kann aus einem Meter Entfernung schon tödlich sein.

Der Student berührte das Kabel sogar mit dem Kopf, sagte Mario Hejl von der Wiener Polizei der tz. Der Starkstrom schleuderte den Münchner herunter. Er starb vor den Augen seiner Freunde – zwei Mädchen (beide 21) und ein Bursche (22). Der Notarzt konnte ihn nicht mehr retten. Die drei schwer geschockten Zeugen mussten betreut werden.

dac.

Rubriklistenbild: © dpa

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