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Giraffenbulle musste umziehen

Tierpark Hellabrunn: Naledi wohnt jetzt in Napoli

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Giraffenbulle Naledi ist ein echtes Münchner Kindl und wohnt jetzt mit mehreren Altersgenossen in Neapel.

München - Geschlechtertrennung ist jetzt das Gebot in Hellabrunn - zumindest bei den Giraffen. Damit im Münchner Zoo eine reine Mädchen-Gruppe wohnen kann, muss Giraffen-Bulle Naledi nach Italien umziehen.

Der Hellabrunner Giraffenbulle Naledi ist am Wochenende in den „Zoo di Napoli“ in der süditalienischen Stadt Neapel umgezogen. Das teilte der Münchner Tierpark Hellabrunn am Dienstag mit. Während er sich dort in einer Jungbullengruppe einlebt, feiert seine große Schwester, Giraffe Limber, in der Hellabrunner Weibchengruppe am heutigen Dienstag ihren fünften Geburtstag.

Naledi, der dreijährige Bruder von Limber, ist am vergangenen Samstag - auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Netzgiraffen - in den Zoo von Neapel gereist. Sein Gefährte in der neu eröffneten Bullenhaltung in Neapel, Lubango aus Wien, ist schon am vergangenen Mittwoch dort eingetroffen. Die beiden fast gleichaltrigen Netzgiraffenbullen verstehen sich jetzt schon bestens. Lubango kam im Juni 2013 im Zoo Wien zur Welt, Naledi wurde im März 2013 in Hellabrunn geboren.

Die Mädelsgruppe: Die Giraffen Bahati (li.), Taziyah und Limber.

Der Spezial-Transport von Naledi nach Neapel sei problemlos verlaufen, heißt es aus Hellabrunn. Weil es in den europäischen Zoos zur Zeit sehr viele Netzgiraffen gibt, hat das EEP für Netzgiraffen beschlossen, in Neapel und München je eine gleichgeschlechtliche Tiergruppe zu bilden. Diese Junggesellengruppen entsprechen dem natürlichen Verhalten und sind gleichzeitig eine einfache und sinnvolle Maßnahme der Geburtenkontrolle von Tieren, die in menschlicher Obhut leben.

„Im Münchner Tierpark leben nun in einer reinen Weibchen-Gruppe drei junge Netzgiraffen: Taziyah, Limber und Bahati. Insgesamt bietet die Giraffensavanne sogar Platz für acht Weibchen“, sagt Zoodirektor Rasem Baban. „Die Umstellung auf eine Weibchen-Gruppe ist ein wichtiger Beitrag für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm: Nun kann Hellabrunn junge weibliche Giraffen aufnehmen, deren Vermittlung zurzeit schwierig ist, da es momentan in europäischen Zoos sehr viele Giraffen gibt“, erklärt der Zoo-Chef.

Servus Nela & Nobby: Eisbären-Kinder verlassen München

Eisbaerin Nela geht am Dienstag (09.02.2016) im Tierpark Hellabrunn in Muenchen durch ihr Gehege. Foto: Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
Nela auf Streife im Gehege.  © Tierpark Hellabrunn
Eisbaerin Nela spielt am Dienstag (09.02.2016) im Tierpark Hellabrunn in Muenchen mit ihrem gelben Ball im Wasser Foto: Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
Nela beim Spielen mit ihrem Ball.  © Tierpark Hellabrunn
Eisbaer Nobby liegt am Dienstag (09.02.2016) im Tierpark Hellabrunn in Muenchen auf einem Baumstamm. Foto: Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
Nobby wird in England mit einem Altersgenossen zusammenziehen und eine Junggesellengruppe gründen.   © Tierpark Hellabrunn

Frühlingserwachen im Tierpark Hellabrunn

 
Die zwei Äffchen mit den weißen Gesichtern, den abstehenden Ohren und zu Berge stehenden Haaren klammern sich schutzsuchend an den Bauch ihrer Mutter Afi (10 Jahre), die sich liebevoll um die beiden kümmert. © Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
 
Drill-Mama Afi trägt ihre Babys am Bauch. © Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
 
Braunbärin Olga hat ihre Winterruhe beendet. © Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
 
Neu im Tierpark: Zwei dunkle Tigerphytons, eine davon hier im Bild. © Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn
 
Die kleinen Lemuren klammern sich in den ersten Wochen vor allem am Bauch der Mutter fest, beginnen nun aber auch schon, auf den Rücken der Mama zu klettern und dort herumzuturnen. Die fünfjährige Ludwina ist die Mutter der beiden Mini-Kattas. © Sebastian Widmann / Tierpark Hellabrunn

pm/mm/tz

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