Münchner Uni: Handy-Strahlen gefährden Jugendliche nicht

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Die LMU hat für die Mobilfunk-Studie insgesamt 3000 Kinder und Jugendliche befragt.

München - Handy-Strahlen haben laut einer Studie keinen direkten negativen Einfluss auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen.

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München fanden in der am Montag veröffentlichten Studie keinen Zusammenhang zwischen der Strahlung, der die Untersuchungungsteilnehmer im Alltag ausgesetzt waren, und Symptomen wie Kopfschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Schwindel, Müdigkeit, Angst, Konzentrationsproblemen oder Einschlafproblemen. Die Wissenschaftler maßen bei 1.524 Jugendlichen und 1.498 Kindern 24 Stunden lang die Strahlenbelastung und befragten sie parallel dazu zu ihrem Befinden. Sie fanden dabei keinen Zusammenhang zwischen der tatsächlich gemessenen Belastung und eventuellen Beschwerden.

Bei der Strahlenmessung berücksichtigten die Wissenschaftler sowohl die Belastung durch Telefonate als auch durch Funkstationen, WLAN und schnurlose Festnetztelefone. Die Studie zeigte eine Belastung weit unterhalb der gültigen Grenzwerte. Im Schnitt betrug sie ein Fünfhundertstel des Grenzwertes. Aussagen über Langzeitbelastungen könnten aber nicht getroffen werden, betonten die Wissenschaftler, die die Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in vier bayerischen Städten umgesetzt hatten. Das BfS rät weiterhin zu einem vorsichtigen Umgang mit drahtlosen Kommunikationsgeräten - insbesondere bei Kindern. “Wir wissen weiterhin nicht, welche Langzeitwirkungen elektromagnetische Felder des Mobilfunks auf Kinder und Jugendliche haben“, erklärte ein Sprecher.

Quelle: tz

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