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Münchner Unternehmen für Zukunftspreis nominiert – Grenzen der Krebs-Therapie verschoben

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Das Team rund um Stefan Vilsmeier (l), Chef des Münchner Medizintechnik-Unternehmens Brainlab, ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.
Das Team rund um Stefan Vilsmeier (l), Chef des Münchner Medizintechnik-Unternehmens Brainlab, ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. © Deutscher Zukunftspreis

Weil sie eine verbesserte Behandlungsmethode für Krebs entwickelt haben, darf sich ein Team aus München Hoffnungen auf den Deutschen Zukunftspreis machen.

München – Sie gehören zu den deutschen Wissenschaftlern, die Bahnbrechendes geschafft haben. Das Team rund um Stefan Vilsmeier, Chef des Münchner Medizintechnik-Unternehmens Brainlab, ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Mit im Rennen um die mit 250 000 Euro dotierte Auszeichnung sind noch zwei weitere Forschungsprojekte. 

Münchner Unternehmen für Zukunftspreis nominiert – Behandlung von Krebs verbessert

Zusammen mit Ärztin Cordula Petersen vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf verbesserte Brainlab die Behandlung von Krebs. Strahlentherapie spiele bei Tumoren in der Lunge eine große Rolle, so Vilsmeier. Oftmals müssten aber größere Bereiche bestrahlt werden als eigentlich notwendig. Weil sich die Lunge beim Atmen eben bewegt – und so die Technik nicht hundertprozentig abbilden kann, wo genau sich der Tumor befindet. Bis jetzt. 

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Münchner entwickeln neue Waffe gegen Krebs – „Grenzen der Strahlentherapie verschoben“

Denn das Team um Vilsmeier hat ein Gerät entwickelt, das den menschlichen Körper so genau erfasst, dass auch ein noch so kleiner Tumor erkannt und lokalisiert werden kann. „Wir haben die Grenzen der Strahlentherapie verschoben“, sagte Vilsmeier am Mittwoch im Deutschen Museum. Dort gab die Jury die Nominierten bekannt. 

Am 26. Oktober gibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Sieger bekannt. Nominiert sind außerdem die Erfinder eines neuartigen Mikroskops und einer Schnelladebox für Elektroautos. (SO)

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