Ungewöhnlich hohe Temperaturen

Zu warm! Münchner Weltcup-Parallelslalom abgesagt

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Bereits zum dritten Mal wurde der Slalom-Weltcuup in München abgesagt.

München - Zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal bei insgesamt fünf Anläufen muss der alpine Weltcup im Parallelslalom am Münchner Olympiaberg abgesagt werden.

Das teilten der Ski-Weltverband FIS und der Veranstalter Olympiapark GmbH am Donnerstag mit. Erneut ist die zu warme Witterung der Grund für die ersatzlose Streichung des für den 1. Januar 2015 geplanten Rennens.

„Die Absage ist für uns sehr schmerzlich. Ganz besonders auch deshalb, da wir alles Mögliche dafür getan haben, den Zuschauern vor Ort ein noch spektakuläreres Ski-Erlebnis zu bieten“, sagte Olympiapark-Chef Arno Hartung. „Dieses Mal hatten wir keine Chance, ausreichend Schnee zu produzieren, geschweige denn eine wettkampftaugliche Strecke herzustellen“, ergänzte OK-Chef Frank Seipp. Die tz hatte bereits am Mittwoch exklusiv über das Aus berichtet.

Noch im November hatten sich die Organisatoren selbst im Falle widriger Bedingungen optimistisch geäußert. „Es gibt nicht viele Szenarien, auf die wir keine Antwort hätten“, hatte Seipp damals gesagt. Doch die anhaltend milden Temperaturen verhinderten sowohl den Einsatz der bereitstehenden Schneekanonen als auch das Anlegen eines großzügigen Schneedepots in Reit im Winkl.

Allerdings besteht dennoch Hoffnung, das Rennen, in dem die 16 besten Frauen und Männer der Slalom-Wertung um Weltcup-Punkte kämpfen, in der bayerischen Metropole zu halten. Zwar läuft der Vertrag mit der FIS nach dem Rennen 2015 aus, aber FIS-Sprecherin Jenny Wiedeke erklärte der tz, dass „der Slalom bis zur Saison 2018/19 in unserem Langzeitkalender steht.“ Hartung fügte hinzu, dass er vom Olympiapark-Aufsichtsrat „grünes Licht für die weitere Durchführung des Events bis 2020“ erhalten habe.

Schon 2012 und 2014 waren die geplanten Alpin-Auftritte in München wegen Schneemangels und des milden Wetters ausgefallen. Nur 2011 und 2013 - damals mit Felix Neureuther als Sieger bei den Herren - klappte es mit den Rennen.

SID/dpa

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