Münchner Filmfest: Chef Ströhl geht 

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Der langjährige Leiter des Münchner Filmfestes, Andreas Ströhl (rechts, hier mit Regisseur Terry Gilliam (l) und seiner Tochter Amy), nimmt seinen Hut.

München - Der Leiter des Filmfestes München, Andreas Ströhl, will nicht mehr weiter machen. Die Entscheidung ist ihm nicht leicht gefallen.

Er habe die Gesellschafter gebeten, ihn nach dem Filmfest in diesem Sommer aus seinem Vertrag zu entlassen, sagte er am Samstag auf dem Deutschen Filmball in München. Münchner Medien hatten in der vergangenen Wochen berichtet, Ströhl werde im Sommer seinen Hut nehmen. “Die Entscheidung steht aber noch nicht endgültig fest - die Gesellschafter müssen sie fällen“, betonte Ströhl. “Wenn sie den Vertrag nicht auflösen, muss ich noch zwei Jahre weitermachen.“

Die Entscheidung, sich nach acht Jahren als Leiter vom Filmfest zu verabschieden, sei ihm “emotional sehr schwer gefallen“, sagte er. “Aber ich glaube, dass ein Kulturfestival nach so vielen Jahren auch frischen Wind braucht.“

Ströhl hat nach eigenen Angaben ein Angebot vom Goethe-Institut. Er soll dort die Abteilung Kultur und Kommunikation leiten. Das Goethe-Institut betonte bereits, sie würden sich freuen, Ströhl wieder in ihren Reihen zu haben. Vor der Filmfest-Leitung hatte er bereits für das Institut gearbeitet.

dpa

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