544 Millionen Passagiere

MVG: Fahrgast-Rekord!

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Eine Tram der Linie 19 fährt durch die Stadt: 2013 stiegen bei der MVG 544 Millionen Fahrgäste zu.

München - 2013 haben 544 Millionen Menschen den MVG genutzt. Ein neuer Rekord - und der neunte in Folge! Über zehn Jahre hinweg ist die Zahl der Fahrgäste beim MVG um über 20 Prozent gestiegen.

Wonach der FC Bayern sich sehnt, hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) längst geschafft: Neun Titel in Folge – neun Mal Rekord! Denn seit 2005 steigt jährlich die Zahl der Menschen, die den Münchner Nahverkehr nutzen – auch 2013 waren es mit insgesamt 544 Millionen Fahrgäste wieder mehr als je zuvor. Das entspricht nach vorläufigen Schätzungen einer erneuten Steigerung um acht Millionen Fahrten (plus 1,5 Prozent). Im Jahr zuvor beförderte die MVG noch 536 Millionen Fahrgäste. Das hat die Auswertung von Verkaufserlösen und Fahrgastzählungen ergeben.

Vergleicht man die Zahlen der MVG über die vergangenen zehn Jahre hinweg, so liegt die Steigerungsrate inzwischen bei über 20 Prozent – das sind rund 100 Millionen Fahrgäste zusätzlich. Auch den bundesweiten Schnitt übertrifft die MVG deutlich: Während die Zahl der Fahrgäste im Jahr 2013 in ganz Deutschland um 0,8 Prozent zugenommen hat, waren es in München fast doppelt so viele.

"Jeder zusätzliche Fahrgast ist uns hoch willkommen"

„Jeder zusätzliche Fahrgast ist uns hoch willkommen“, sagt MVG-Chef Herbert König. Als Gründe für die steigende Nachfrage sieht er neben dem verbesserten MVG-Angebot auch den Bevölkerungswachstum – so wie den Trend, dass immer mehr Münchner das eigene Auto abschaffen.

Für die Zukunft wünscht sich König den Streckenausbau im Stadtzentrum – dort gebe es die größten Engpässe. Mittelfristig soll die neue U-Bahn-Linie U9 für Entlastung sorgen, „wenn das Bestandsnetz in einigen Jahren keine weiteren Ausbaupotenziale mehr bietet“, sagt König. Die Studie zur baulichen Machbarkeit stellt die MVG am Dienstag vor. Demnächst werden auch noch die Daten aus 2013 für den Verkehrsverbund ermittelt – sie schlüsseln auf, wie groß die Nachfrage bei U-Bahn, Bus und Tram im Einzelnen waren.

A. Thieme

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