Warum Tickets teurer werden könnten

MVG: Fahrpreis-Schock droht

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Die MVG fürchtet die Strompreis-Bremse: Dann würden die Tickets teurer.

München - Energieintensive Unternehmen werden bislang vom Staat subventioniert. Fällt diese Regelung weg, droht der Preisschock - auch bei der MVG und damit bei ihren Kunden.

Um die Energiewende zu schaffen, kassiert der Staat die Erneuerbare-Energie-Gesetz-Umlage auf den Strompreis. Nun will die Bundesregierung sparen und keine Ausnahmen zulassen: Die MVG fürchtet, künftig für U-Bahn und Tram Millionen zahlen zu müssen. MVG-Chef Herbert König warnt vor einem Fahrpreis-Schock!

Bislang erhalten Unternehmen mit hohem Stromverbrauch eine Rückerstattung der Öko-Abgabe, damit sie nicht ins Ausland abwandern. Auch der Nahverkehr fällt unter die Regelung, die MVG sollte heuer elf Millionen Euro zurück bekommen. Nun will Schwarz-Gelb die Erstattung begrenzen. Dann müssten die Preise um zusätzliche drei Prozent steigen. Das wäre eine doppelte Preiserhöhung!

Zum Vergleich: Im Dezember stiegen die Preise um 3,7 Prozent. Die Streifenkarte kostet seitdem 50 Cent mehr, also 12,50 Euro. „Das kann nicht im Sinne der Energiewende sein“, sagt König. „Und sozialpolitisch fragwürdig wäre es allemal.“

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DAC

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