Am Rosenheimer Platz: Täter greift mit Messer mehrere Menschen an

Am Rosenheimer Platz: Täter greift mit Messer mehrere Menschen an

MVG, Post, Schulen, Müllabfuhr

Wo in München die Grippewelle wütet

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Auch die Deutsche Post ist betroffen

München - In vielen Betrieben klaffen wegen der grassierenden Grippe derzeit Lücken in der Personaldecke. Die tz hat bei Einrichtungen, Behörden und Firmen nachgefragt.

Nicht nur die Säuglingsstation ist von der Grippewelle betroffen. Die tz hat sich bei Einrichtungen, Behörden und Firmen umgehört.

Müllabfuhr: Die Grippewelle hat die Bio-Tonnen-Abfuhr lahmgelegt. „Der Krankenstand liegt etwa 50 Prozent über dem Durchschnitt. Unsere Partien waren in den vergangenen Tagen zum Teil unterbesetzt“, sagt der zweite Werksleiter der AWM, Helmut Schmidt. „Deshalb sind im ganzen Stadtgebiet teilweise Biotonnen stehengeblieben. Die Biotonnen deshalb, weil diese derzeit wegen des fehlenden Gartenabfalls nur halb gefüllt und obendrein oft eingefroren sind.“

Kitas: Laut Sozialreferat sei es wegen der Krankheitswelle und dem daraus resultierenden Personal-Engpass in den vergangenen Tagen vereinzelt dazu gekommen, dass der Betrieb in Kitas morgens erst später als normal aufgenommen werden konnte. Sprecherin Monika Niedermayer: „Wir haben zudem einen Elternbrief herausgeschickt, der aufklärt, dass es sein kann, dass wegen Krankheitsfällen externes Personal einspringt.“

Schulen: Hier verringert sich der Krankenstand vielerorts wieder. An einigen Schulen wie zum Beispiel dem Gisela-Gymnasium aber ziehen sich die Grippefälle noch quer durch alle Klassen und das Lehrerzimmer.

Kreisverwaltungsreferat: Auch hier liegen viele flach. „Allein in der Referatsleitung mit rund 100 Beschäftigten hatten wir am Montag und Dienstag sechs Krankmeldungen“, sagt Geschäftsleiter Peter Günther. Den Parteienverkehr zum Beispiel bei der Kfz-Zulassungsstelle würden die Krankheitsfälle aber nicht beeinträchtigen. „Zur Not gibt es für die gesunden Mitarbeiter Urlaubssperre.“

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Deutsche Post München:

MVG: Die Münchner, die mit U-Bahn, Bus und Tram unterwegs sind, haben Glück. Christian Miehling von der MVG. „Der Krankenstand im Fahrdienst ist teilweise erhöht, aber derzeit nicht besorgniserregend. Auch bei kurzfristigen Krankmeldungen kann in aller Regel ein Ersatzfahrer organisiert werden.“ Bei den Rostocker Verkehrsbetrieben waren kürzlich mehr als 300 Mitarbeiter von der Grippe betroffen gewesen. Hier mussten Angestellte aus Werkstätten oder sogar dem kaufmännischen Bereiche und plötzlich Busse und Bahnen lenken!

NBA

Hier schlägt der Winter doppelt zu: „Wir haben mehr Krankheitsfälle als in den Vorjahren“, sagt Dieter Nawrath von der Post. „Einmal wegen der Grippe, zum anderen wegen Verletzungen aufgrund der Schneeglätte.“ Erst am Dienstag hätten sich wieder fünf Postboten krankgemeldet. „Der Betrieb ist aber nicht gefährdet.“

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