MVG-Tochter: SPD rüffelt Ude und König

München - Der Streit um die MVG-Billiglohntochter geht weiter, die Vorbereitungen von MVG-Chef Herbert König laufen, auch wenn der Stadtrat der Ausgründung zustimmen muss.

Der Widerstand in der SPD wächst allerdings. Bei ihrer Gesamtvorstandssitzung hat die SPD im Münchner Süden einen Antrag beschlossen: „Wir lehnen die Pläne der MVG entschieden ab, eine Tochtergesellschaft zu gründen, um niedrigere Gehälter an neu anzustellende Fahrerinnen und Fahrer zahlen zu können.“ In der Pressmitteilung der Süd-SPD dazu heißt es: „Damit stellt sie sich klar gegen die Forderungen des Geschäftsführers der MVG, Herbert König, und auch klar gegen die bisherigen Aussagen des OB Christian Ude zu diesem Thema.“

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Ude hatte Verständnis für die Pläne seines Parteifreundes König gezeigt, künftig die Busfahrer bei einer Tochterfirma anzustellen, um 17 Prozent Lohn zu sparen. Der OB sagte, dass privat und bei der MVG angestellte Busfahrer gleich bezahlt werden müssten. Im Antrag der Süd-SPD heißt es weiter: „Wir fordern den Münchner Unterbezirksvorstand, den Oberbürgermeister und die Mitglieder die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat auf, diesen unsozialen Plänen der MVG ihre Zustimmung zu verweigern.“

We.

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