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Das etwas andere Ticket

MVV lässt nicht daran rütteln: Bahnsteigkarte bleibt

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Ein Ticket, das niemanden befördert: Das Bahnsteigticket.

Die Bahnsteigkarte in München ist laut Bahn in Bayern einzigartig. Auch in Zukunft müssen MVV-Kunden 40 Cent zahlen, wenn sie auf den Bahnsteig wollen.

München - Wer in München einen Bahnsteig der S- oder U-Bahn betritt, braucht ein Ticket – auch wenn er nicht mit den Zügen fährt, sondern nur jemanden abholen oder zur Bahn bringen will. Rund 16.000 solcher Bahnsteigkarten werden im Jahr verkauft, wie der Münchner Verkehrsverbund (MVV) auf Anfrage mitteilte.

Ohne das 40 Cent teuere Ticket sind 60 Euro Gebühr fürs Schwarzfahren fällig. Die Bahnsteigkarte sei in Bayern einzigartig, sagte ein Sprecher der Bahn. Neben München gebe es eine solche Karte nur in Hamburg. Wenn es nach der dortigen CDU geht, soll sie aber bald Geschichte sein. Der MVV will jedoch an der Karte festhalten. Diese sei nötig, um Ticketkontrollen am Ausgang der Stationen durchzuführen. Letztes Jahr hat die Karte diesen Zweck allerdings nicht erfüllt: 2017 gab es laut Bahn keine sogenannten Sperrkontrollen.

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Kommentare

Wolfgang MetzgerAntwort
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Da ich des Öfteren in Städten bin die solche Barrieren haben, habe ich aber noch nie festgestellt, dass diese so überwunden werden. Ich gebe zu es ist möglich aber es ist eine Erschwernis im Vergleich zum Münchner System

MementoAntwort
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sie müssten aber dann jeden Bahnhof - auch die im Außenbereich - baulich ändern UND: In London fahren mehr Leute schwarz, als in München, weil solche "Sicherungen" umgangen werden können (Klettern, aufhalten ...) Kostet also in der Anschaffung einen Haufen Geld für zweifelhaften Nutzen.

Im Übrigen: Ich bin in letzten Jahr zwei Mal bei einer solchen Sperrenkontrolle kontrolliert worden, ein mal am U Bahnhof Westfriedhof, ein Mal am Sendlinger Tor- es scheint also doch solche Sperrenkontrollen zu geben, wenn schon ich als Gelegenheitsfahrer das Glück habe, zwei mal "dabei" zu sein.

Wolfgang MetzgerAntwort
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Aber mit den Absperrungen (Paris, London, Madrid, Singapur) braucht man auch keine Kontrollen mehr.