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Immer beliebter: Schon jede zehnte Fahrkarte ist ein Handyticket

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8,2 Millionen Tickets wurden im vergangenen Jahr elektronisch erworben.

Das MVV-Ticket schnell online abgreifen - das liegt derzeit voll im Trend. Im vergangenen Jahr wurden mehr als acht Millionen Fahrkarten auf diese Weise gelöst.

München - Online- und Handytickets werden zunehmend beliebt. Schon jede zehnte Fahrkarte werde online oder via Handy gekauft, teilte der MVV mit. Das waren im Jahr 2017 fast 8,2 Millionen Fahrkarten. Im MVV wurde damit 35,8 Millionen Euro Umsatz erzielt.

Auch im Jahr 2018 seien Steigerungsraten im zweistelligen Bereich absehbar. „Der Verkaufsschlager in den Apps ist die Einzelfahrkarte“, erklärte MVV-Sprecherin Beate Brennauer. Beliebt sei aber auch die Streifenkarte. Verkaufsspitzen gibt es in den Monaten September bis Dezember - während der Wiesn, in der Adventszeit und generell im Winter treibt es die Verkäufe auch über die Online-Kanäle hoch.

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Handyticket zählt zu am besten bewerteten Karten

Eine Auswertung des MVV-Kundenbarometers zeigt, dass die Fahrgäste trotz allen Murrens über S-Bahn und U-Bahn mit dem elektronischen Vertriebskanal zufrieden sind. Mit einer Gesamtzufriedenheit von 2,08 auf einer Skala von 1 (vollkommen zufrieden) bis 5 (unzufrieden) erzielte das Handyticket eine der besten Bewertungen. Rund 90 Prozent der Nutzer seien zufrieden, stellt der MVV fest.

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Bei der Datenauswertung wurden die Apps von MVV, MVG und S-Bahn München zusammengerechnet. Insgesamt sind hier bereits 780.000 Kunden registriert, zwei Drittel sind aktive Fahrscheinkäufer. Was der MVV nicht erwähnt, sind einige Unterschiede der Apps. Je nachdem, ob beim Kauf eines Handytickets die App von DB oder MVG verwendet wird, gibt es unterschiedliche Regelungen im Detail. So lassen sich bei der DB München Navigator App sämtliche gekauften Handytickets personalisieren - wichtig etwa bei minderjährigen Fahrgästen, die das Ticket über ihre Eltern kaufen. Bei der MVG ist nur die Streifenkarte personalisierbar.

In unserem News-Ticker halten wir Sie über alle Einschränkungen auf den S- und U-Bahn-Strecken auf dem Laufenden.

Auch muss ein Käufer bei der MVG-App voll geschäftsfähig, also 18 Jahre alt sein. Bei der DB reichen 16 Jahre, weil die Bahn von Bagatellbeträgen ausgeht, die hier ausgegeben werden. Bestrebungen, die Apps zu vereinheitlichen, sind bisher nicht erkennbar.

Dirk Walter

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