Stramme Wadeln statt Abgase

tz-Test: So funktioniert der MVG-Radl-Verleih

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Anmelden, buchen und fahren: Im tz-Test hat das Radl super abgeschnitten. Auch beim Absperren kann das MVG-Radl mit einfacher Bedienung punkten. Alles geht schnell, alles ist simpel. Daumen hoch, und los geht’s!

München - Spontan in der Innenstadt schnell von A nach B, ohne vollgestopfte U-Bahnen oder S-Bahnen – dieser Traum soll jetzt mit dem MVG-Radl wahr werden. tz-Reporter Florian Fussek macht den Test:

1. Die Anmeldung: Zuerst muss ich mir die neue App „MVG more“ herunterladen. Wer kein Smartphone besitzt, schaut da leider in die Röhre! Die MVG verspricht aber, sich um das Problem zu kümmern. Ich muss meine Bankverbindung eingeben, weil die Gebühr direkt abgebucht wird. Über die App werden mir auch die Räder in der Umgebung angezeigt. Ein Klick auf das Symbol – und schon kann ich das Radl mieten. Mit einem Passwort loggt man sich in den Bordcomputer hinterm Sattel ein. Das geht alles wirklich schnell und ist kinderleicht. Problem: Es fehlt Stauraum! Meine Tasche bekomme ich gerade so in den Korb am Lenker – Einkäufe unterzubringen, wird aber schwierig!

2. Die Fahrt: Praktisch: die Höhe des Sattels lässt sich leicht verstellen. Auch Zwei-Meter-Hünen sollten keine Probleme haben. Die acht Gänge lassen sich geschmeidig schalten! Auffällig: die Rücktrittbremse fehlt. Die Handbremsen sind aber griffig und geben Sicherheit. Und wo ist die Klingel? Im linken Griff versteckt – und lässt sich durch einfaches Drehen betätigen. Wer das aber nicht weiß, findet’s nicht.

3 Das Abstellen: Auch das geht problemlos. Einfach das Passwort in den Computer eingeben, das Schloss einstecken und fertig. So kann ich das Radl direkt vor unserer Redaktion in der Paul-Heyse-Straße abstellen. Sehr praktisch!

Fazit: Für kurze Strecken top, zum Einkaufen ein Flop. Trotzdem: Daumen hoch fürs MVG-Radl!

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