Rätsel um den Toten am Nordfriedhof

Mysteriöser Tod am Grab: Polizei schließt Suizid aus

München - Auf äußerst mysteriöse Weise ist ein Mann am Grab seiner Frau ums Leben gekommen. Er brachte sich weder selbst um, noch wurde Fremdeinwirkung festgestellt. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Der 49-jährige Kraftfahrer war am Samstag, 23. Juni, gegen 13.10 Uhr, von Friedhofsbesuchern leblos auf seinem Familiengrab im Nordfriedhof aufgefunden worden. Die verständigten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der ärztliche Leichenschauer bescheinigte eine nicht aufgeklärte Todesart.

Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Obduktion an, die im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt wurde. Hierbei wurde keine eindeutige anatomisch pathologische Todesursache festgestellt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keine Anzeichen für das Vorliegen einer Fremdeinwirkung bzw. eines Suizides.

Damit muss nun weiter gesucht werden, woran der Mann am Grab seiner Frau ums Leben kam.

Die Ehefrau des Verstorbenen verstarb im Dezember 2011 an einem natürlichen Tod und war im Familiengrab beigesetzt.

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