Hells Angels vor Gericht

Mysteriöser Rocker-Prozess

München - Vier "Hells Angels" stehen in München derzeit vor Gericht. Sie sollen einen Türsteher überfallen haben. Die Angeklagten schweigen und das Opfer gibt sich ahnungslos.

Vier knallharte Rocker aus Leipzig sitzen derzeit in München unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung auf der Anklagebank. Ein Dutzend Polizisten und Justizbeamte passen auf, dass alle friedlich bleiben!

Den „Hells Angels“ im Alter von 29 bis 46 Jahren wird zur Last gelegt, am 14. Dezember 2011 einen Türsteher in dessen Wohung in der Ettalstraße überfallen zu haben. Laut Anklage sprühten sie dem 42-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht. Das verletzte Opfer konnte ins Schlafzimmer flüchten. Ein Täter riss einen Spiegel aus der Verankerung und donnerte ihn gegen die Schlafzimmertür, die dabei zu Bruch ging. Mit einer Hantelstange konnte der der hünenhafte Mieter die Täter schließlich in die Flucht treiben.

Wozu die ganze Aktion? War es Rache? War es eine Warnung der Rockergruppe, sich nicht in kriminelle Geschäfte einzumischen? Die vier Angeklagten schweigen. Und das an Augen und Lunge erheblich verletzte Opfer gibt sich ebenfalls ahnungslos. Aus Angst? Der mysteriöse Prozess geht am Freitag zu Ende.

Großalarm für Polizei: Hells Angels kommen

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Ebu.

Rubriklistenbild: © dpa

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