"Es gibt keine finanzielle Obergrenze"

Polizei warnt Trittbrettfahrer: Eine Stunde Hubschrauber = 1700 €

München - Die Münchner Polizei warnt im Zusammenhang mit dem Amoklauf erneut eindringlich alle Trittbrettfahrer - und prangert das "widerliche Verhalten" an. Das haben Trittbrettfahrer zu befürchten. 

Die Botschaft an Trittbrettfahrer ist klar und deutlich: Es gebe zur Zeit Menschen, die meinen, es sei ein "Spaß" mit der Angst seiner Mitmenschen zu "spielen", schreibt die Polizei. "Dieses widerliche Verhalten kann nicht nur strafrechtliche Folgen haben, es werden auch erhebliche finanzielle Konsequenzen auf den Einzelnen zukommen."

Weiter steht auf der offiziellen Facebook-Seite der Münchner Polizei: "Wir prüfen jede einzelne (Falsch-)Meldung und ermitteln den Verursacher." Wer absichtlich und grundlos einen Polizeieinsatz auslöse, müsse die Kosten dafür übernehmen. "Es gibt dabei keine finanzielle Obergrenze."

Es folgt sogar eine detaillierte Aufschlüsselung: "Pro eingesetztem Beamten und Stunde stellen wir jeweils 54 € in Rechnung. Kommt ein Hubschrauber zum Einsatz, werden 1700 € pro Stunde in Rechnung gestellt."

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Diesem bekannten Kaufhaus droht der Abriss – Mitarbeiterin: „Ich habe gehört, dass ...“
Diesem bekannten Kaufhaus droht der Abriss – Mitarbeiterin: „Ich habe gehört, dass ...“
Schaufenster-Botschaft soll jammernde Münchner zum Nachdenken anregen - hoffentlich mit Erfolg
Schaufenster-Botschaft soll jammernde Münchner zum Nachdenken anregen - hoffentlich mit Erfolg
Keine Mülleimer aber Kuschelecken: So schneidet die neue S-Bahn im Test ab
Keine Mülleimer aber Kuschelecken: So schneidet die neue S-Bahn im Test ab

Kommentare