Nach Drogen-Razzia zittern weitere Promis

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Nach der Razzia ließ es Hugo Bachmaier (sitzend rechts) mit seinen Gästen krachen

München - Nach der Drogen-Razzia bei Gastwirt Hugo Bachmaier (53) zittert jetzt auch die Münchner Schickimicki-Szene. Zu „verdanken“ hat sie es – wie Bachmaier – einem Schwabinger Kokainhändler.

Der Kokainhändler ist seit Jahrzehnten in der Gastroszene unterwegs und versorgte das Nachtleben mit der Droge. Bei Abhörmaßnahmen der Drogenfahnder flogen Hugo Bachmaier und weitere gut ein Dutzend mehr oder weniger Prominente auf. Teilweise sind deren Wohnungen ebenfalls schon durchsucht worden. Unter den Abnehmern des Dealers sollen auch eine Moderatorin eines privaten TV-Senders und der Sohn einer Designerin sein.

Am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr hatten Dutzende Polizisten zeitgleich das Bachmaier Hofbräu an der Leopoldstraße sowie Bachmaiers Privatwohnung durchsucht.

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Promi-Wirt Bachmaier: Wilde Party nach Drogen-Razzia

Dort sollen die Beamten fündig geworden sein – von wenigen Gramm Kokain ist die Rede. Bachmaiers Anwalt Peter J. Guttmann erklärte jedoch dazu: „Bei den Durchsuchungen im geschäftlichen, aber auch im privaten Bereich wurden keinerlei Drogen gefunden, die Herrn Bachmaier zuordenbar sind“.

Die gute Laune nach der Vernehmung im Polizeipräsidium ließ sich Hugo Bachmaier aber nicht nehmen. Mit dreistündiger Verspätung feierte er mit mehr als 200 Gästen das Sommerfest der „bayerisch-griechischen Freundschaft“. Wie immer ging es bei den Bachmaier’schen Mottopartys frivol und ausgelassen zu – mit leicht bekleideten Stangentänzerinnen und heißen Gogo-Girls (siehe Fotostrecke oben).

Jam

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