Nach Explosion: 25 Gebäude überprüft - alle sicher

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Dienstag, 21.54 Uhr: Die Bombe geht hoch und hinterlässt einen riesigen Krater.

München - Die Stadt hat zwei Tage nach der schwierigen und zerstörerischen Sprengung der Fliegerbombe in der Feilitzschstraße Entwarnung gegeben.

„Alle Gebäude in der Umgebung sind standsicher“, sagte gestern der Sprecher des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Marc Binder.

Etwa 25 Häuser seien von Statikern überprüft worden, keines gelte als einsturzgefährdet. Nur in einem Gebäude seien Risse festgestellt worden. Sie werden nochmals von einem Gutachter betrachtet.

Feuerball über München: Bombe in Schwabing gesprengt

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Binder zufolge können auch alle Wohnungen wieder gefahrlos betreten werden, mehrere seien jedoch aufgrund schwerer Schäden derzeit nicht bewohnbar. In einer Mitteilung verwies die Stadt München gestern darauf, dass durch die Druckwelle infolge der Detonation fast alle Fensterscheiben der umliegenden Gebäude zerstört wurden.

Der Tag danach: Bilder aus Schwabing

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Nach Angaben des Münchner Kreisverwaltungsreferats (KVR) wurden inzwischen die Sperrzonen im Kneipenviertel Münchner Freiheit aufgehoben. Nur ein kleiner Abschnitt um den Sprengort in der Feilitzstraße darf noch nicht betreten werden. Die Polizei ist nach Angaben eines Sprechers dort weiter mit bis zu 50 Beamten im Einsatz – auch, um Häuser und Geschäfte vor Plünderungen zu schützen.

tz

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