Nach Hungerstreik-Camp

Vier Flüchtlinge vorläufig anerkannt

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Hier am Münchner Rindermarkt traten zahlreiche Flüchtlinge in den Hungerstreik.

München - Eineinhalb Wochen nach der Auflösung des Hungerstreik-Camps in München bekommen 4 der fast 50 Asylbewerber eine befristete Aufenthaltserlaubnis.

Bei 27 Flüchtlingen stehe die Anhörung oder die Entscheidung noch aus, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am Mittwoch in Nürnberg mit. Sieben Asylanträge seien bereits zuvor rechtskräftig abgelehnt worden. 12 Betroffene hätten vor ihrer Ankunft in Deutschland in einem anderen europäischen Staat Asyl beantragt; dafür sei Deutschland zunächst nicht zuständig, einen Teil dieser Verfahren will das Bundesamt aber prüfen.

„Eine gemeinsame, einheitliche Lösung für alle Flüchtlinge der Gruppe kann es nicht geben“, erklärte der Präsident des Bundesamts, Manfred Schmidt. Das Camp der Hungerstreikenden war am 30. Juni geräumt worden. Die Asylbewerber aus mehreren afrikanischen und asiatischen Ländern hatten auch nichts mehr getrunken, was innerhalb weniger Tage zum Tod hätte führen können.

dpa

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