Nach der Kündigungswelle

Das sind die Pläne für den neuen Hauptbahnhof

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So sehen Sie die Zukunftspläne der Bahn aus.

München - Die Kündigungswelle am Hauptbahnhof: 22 Geschäfte müssen raus. Doch warum eigentlich? Was sind die Pläne der Bahn? Die tz gibt einen kleinen Überblick:

Das Zwischengeschoss unter der Arnulfstraße wird komplett saniert, 22 Geschäfte müssen raus (tz berichtete). Die Bahn möchte für insgesamt 24 Millionen Euro modernisieren. Mit neuen Brüstungen, neuen Glaselementen (und natürlich einem neuen Anstrich) wird alles geräumiger, luftiger und heller. Die Geschäfte, die wegen dieses Umbaus raus müssen, können sich später wieder für einen Platz hier bewerben – allerdings ohne Zusage-Garantie.

Auf alle Fälle sind deutliche Änderungen geplant. Denn: Die Nutzfläche soll von 2000 auf 2400 Quadratmeter wachsen – und die Geschäftsflächen sollen neu aufgeteilt werden. „Bis Ende 2014 soll dann alles in neuem Glanz erstrahlen“, so ein Sprecher der Bahn. Die 160.000 Menschen, die täglich im Zwischengeschoss unterwegs sind, müssen sich jetzt über ein Jahr lang auf Einschränkungen einstellen, bekommen dafür dann aber eine neue, schicke Passage. Später soll der oberirdische Umbau beginnen. Die Frage ist nur: wie viel später? Bis zum Sommer wollte die Bahn einen neuen Entwurf vorlegen. Einen ersten Termin mit der Stadtverwaltung sagte sie aber ab. „Die Bahn wollte ihre Planung für den Starnberger Flügelbahnhof nachbessern“, sagt Katja Strohhäker, Sprecherin des Planungsreferats. 2006 hatte es schon einen Sieger-Entwurf der Architekten Auer + Weber gegeben – dieser soll nun aber abgeändert werden.

Stadtbaurätin Elisabeth Merk hatte den Starnberger Bahnhof zuletzt auch als möglichen Standort für den neuen Konzertsaal ins Spiel gebracht.

Lara Braml

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