Nach Polizei-Großeinsatz

Waffen-Rapper entschuldigt sich

+
Die Rapper der Gruppe "Forensikk".

München - Luftgewehre, Baseballschläger, Äxte: Der Videodreh von Gangsta-Rapper "Forensikk" hat am Montag die Polizei auf den Plan gerufen. Jetzt entschuldigt sich der Musiker.

"Wir wollten weder Straftaten planen noch unsere Mitbürger erschrecken! Wir entschuldigen uns vielmals bei allen Betroffenen!!!", heißt es gleich in mehreren Posts auf der Facebook-Seite von "Forensikk".

Passanten verständigten die Polizei

Die Waffen, die für den Videodreh eingeplant waren.

Der Rapper wollte am vergangenen Montagabend ein Musikvideo drehen. Weil es besonders gefährlich aussehen sollte, hatten er undseine Crew einige Waffen für den Dreh besorgt: Luftgewehre, Schreckschussmaschinenpistolen, Äxte, Baseballschläger, Schlagringe und Co. Dieses Waffenarsenal verschreckte einige Passanten an der Isar, die die Polizei verständigten.
Das Unterstützungskommando hatte die Situation schnell im Griff und stellte die Requisiten sicher. Auf Facebook zeigte der 27-jährige Rapper jetzt Reue. Er postete Bilder der Zeitungsartikel - unter anderem unseres Blatts - , die seinen geplatzten Videodreh und die Festnahme dokumentierten. Darüber schrieb er seine Entschuldigung.

Freunde und Fans feiern ihren Rapper für soviel Einsicht. Dutzende Likes hat er für die Beiträge schon gesammelt. Viele User haben die Posts geteilt. Einer fordert, für das nächste Video Panzer zu besorgen.

akl

Auch interessant

Kommentare