Abgesagte Baumaßnahmen

Nach Posse um Arnulfsteg: Keine Zugausfälle mehr ab Juni

+

München - Kommando zurück: Nachdem die Stadt den Bau des Arnulfstegs abgesagt hat, fallen ab Juni auch keine Züge mehr aus. Das teilte die Bahn mit.

Mitte Mai habe die Stadt München der DB Netz AG mitgeteilt, "dass die lange beantragten Gleissperrungen für den Bau des Arnulfsteges an der Donnersbergerbrücke nicht mehr benötigt werden", so die Bahn in dem Schreiben. Deshalb werden nun alle geplanten Fahrplanänderungen wieder rückgängig gemacht. Hintergrund ist: Die Stadt hat das Projekt "Arnulfsteg" auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt weil die beauftragten Baufirmen sich nicht in der Lage sahen, die Bauteile herzustellen. Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg forderte zwar die Verwaltung auf, den vorerst gescheiterten Bau der Brücke weiter zu forcieren. Doch das ist Zukunftsmusik.

Alles soll wieder nach Plan laufen

Von den Gleissperrungen für den Bau des Arnulfsteges wären in verschiedenen Bauphasen alle Eisenbahnverkehrsunternehmen betroffen gewesen, die den Hauptbahnhof anfahren: von der S-Bahn über den Regionalverkehr bis hin zum Fernverkehr. Nach der Absage der Sperrpausen arbeiteten die Bahngesellschaften mit Hochdruck daran, die Fahrpläne erneut zu überarbeiten und möglichst schnell in den gewohnten Fahrplan zurück zu kommen. Das sei jetzt gelungen, so die Bahn. Ab Anfang Juni werden deshalb wegen der Baustelle Arnulfsteg keine Züge mehr ausfallen oder mit abweichenden Zeiten fahren.

mm

Auch interessant

Meistgelesen

Münchnerin klagt an: Hier schlägt mich ein Polizist beim WM-Fest am Flughafen
Münchnerin klagt an: Hier schlägt mich ein Polizist beim WM-Fest am Flughafen
Anwohner in Obersendling melden laute Knallgeräusche - Polizei hat Vermutung, was dahintersteckte
Anwohner in Obersendling melden laute Knallgeräusche - Polizei hat Vermutung, was dahintersteckte
Arnulfsteg kostet 26 Millionen Euro -Stammstrecke muss gesperrt werden  
Arnulfsteg kostet 26 Millionen Euro -Stammstrecke muss gesperrt werden  
Schüsse in Fürstenried: 40-Jähriger gerät bei SEK-Einsatz unter falschen Verdacht
Schüsse in Fürstenried: 40-Jähriger gerät bei SEK-Einsatz unter falschen Verdacht

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.