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Nach tz-Bericht: Mehr Züge auf der Linie S 4

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München - Rasch reagiert hat Münchens S-Bahn-Geschäftsleiter Bernhard Weisser nach dem tz-Bericht über die zu kurzen Züge auf der S 4 nach Geltendorf seit dem Fahrplanwechsel.

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Züge: zu kurz und zu wenig

Bereits am Montag wurde der erste der vollen Züge verstärkt. S-Bahn-Chef Bernhard Weisser zur tz: „Uns waren die Probleme bekannt, wir setzen alles daran sie zu lösen und die Fahrgäste zufrieden zu stellen.“ In dem besonders stark überfüllten Zug Nummer 7490 mit Abfahrt um 18.21 Uhr ab Hauptbahnhof kamen Reisende bei unserer Reportage vergangene Woche in Laim nicht mehr in den Zug rein.

“dänk ju weri matsch” - Englischwörterbuch für Bahnmitarbeiter

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Schon am Montag wurde der Zug um eine dritte Garnitur bis Buchenau verstärkt. Seitdem fährt der Zug wieder wie früher mit drei Triebwagen. Auch im morgendlichen Berufsverkehr reagiert die S-Bahn rasch: Der ebenfalls stark überfüllte Zug 7435 mit Abfahrt in Geltendorf um 7.54 Uhr wird sofort nach den Weihnachtsfeiertagen wieder auf drei Teile verlängert. Bei den vier weiteren in unserem Bericht angeführten Zügen morgens und abends auf der S 4 versucht die S-Bahn bis zu einem Extra-Fahrplanwechsel im März Lösungen zu finden.

Das Problem: Es gibt auch noch auf anderen Strecken zu volle Züge. Bernhard Weisser: „Wir versuchen herauszufinden, welche Züge am vollsten sind“. Dazu werden die Fahrgäste „gewogen“. Die Lokführer ermitteln derzeit über das Achsgewicht pro Wagen die tatsächliche „Fahrgastzuladung“. Aus dem Gesamtgewicht kann die Zahl der Fahrgäste geschätzt werden. Die Lokführer „wiegen“ noch vor Weihnachten – vielleicht wären die Züge wegen Platzerl und Weihnachsgans-Konsum sonst noch schwerer.

di

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