Nach tz-Bericht: Die Müllabfuhr senkt Gebühren

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Die "Müll-Rebellen" Wolfgang und Brigitta Kranz.

München - Drei Mal berichtete die tz über das Truderinger Ehepaar Wolfgang und Brigitta Kranz, die gegen ihre Gebührenbescheide von der städtischen Müllabfuhr AWM geklagt hatten. Nun ändert sich endlich etwas:

Die beiden Truderinger hatten nachgerechnet, dass der AWM 238 Millionen Euro an Rückstellungen gebildet hatte, deren Notwendigkeit er nicht schlüssig nachweisen wollte. Die Rathaus-CSU nahm den Vorgang zum Anlass, den AWM zu einer Gebührensenkung aufzufordern. Genau das geschieht jetzt. Donnerstag will der für die städtische Müllabfuhr zuständige Kommunalreferent Axel Markwardt (SPD) eine geplante Gebührensenkung für die Jahre 2013 bis 2015 erläutern, die er dem Stadtrat vorlegen will. Die Höhe der Senkung ist noch unbekannt.

CSU-Rathaus-Vize Hans Podiuk hält die Gebührensenkung für überfällig: „Der AWM hat die Müllgebühren nach den gesetzlichen Vorschriften so zu kalkulieren, dass er weder Gewinne noch Verluste macht. Seit Jahren ist der AWM aber in der Lage, Rückstellungen zu bilden. Daraus schließen wir, dass die Gebühren eindeutig zu hoch sind.“

J. Welte

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