Wanderer versuchten zu helfen

Nach Unglück in den Ammergauer Alpen: Münchnerin sucht Helfer

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Mit dem Hubschrauber wurde der Bergsteiger geborgen.

Vor etwas mehr als zwei Monaten ist der Mann einer Münchnerin bei einem Unfall in den Bergen ums Leben gekommen. Die Frau sucht nun nach den Menschen, die ihrem Mann und ihr zur Seite standen, als der 55-Jährige verunglückte.

München - „Ich würde sehr, sehr gerne Kontakt zu den Wanderern aufnehmen – um mich zu bedanken und das gemeinsam Erlebte nochmal zu besprechen“, sagt die Münchnerin.

Das Paar war am Samstag, 3. Juni, in den Ammergauer Alpen beim Wandern. Auf dem Weg von der 1989 Meter hohen Hochblasse zum Roggentalsattel mussten die beiden Wanderer ein steileres Schrofengelände queren. Auf diesem Weg kippte der 55-Jährige während des Gehens plötzlich um und rutschte im felsigen Gelände etwa 25 Meter ab.

„Es ist unklar, warum er verunglückte“, sagt seine Lebensgefährtin. „Vor Ort hat uns ein Orthopäde, der zufällig als Wanderer unterwegs war, zur Seite gestanden und noch versucht, meinen Mann zu reanimieren.“ Die Münchnerin erinnert sich weder an einen Namen noch einen Herkunftsort. Sie weiß lediglich noch, dass es sich um einen jüngeren Orthopäden handelt. Er war in Begleitung einer Frau mit langen braunen Haaren. „In meiner Erinnerung war sie Physiotherapeutin“, sagt sie. Auch ein Rettungssanitäter war zufällig vor Ort und versuchte zu helfen.

Die Münchnerin bittet die Wanderer oder Menschen, die etwas über sie wissen, sich per E-Mail zu melden an dav-panorama@alpenverein.de.

weg

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