Nachbarschaftsstreit eskaliert: Jugendlicher mit Waffe bedroht

München - Zu einem eskalierten Nachbarschaftsstreit ist die Münchner Polizei am Freitagabend gerufen worden: Ein junger Münchner wurde von seinem Nachbarn mit einem Luftgewehr bedroht.

Am Donnerstag gegen 22.15 Uhr rief ein 18-jähriger Heranwachsender bei der Polizei an und teilte mit, dass er soeben von seinem Nachbarn, einem 62-jährigen Rentner aus München, nach einem Streit mit einer Langwaffe bedroht worden wäre.

Daraufhin nahm die Polizei Kontakt mit der Lebensgefährtin des Tatverdächtigen auf und brachte so in Erfahrung, dass es sich bei der Waffe vermutlich nicht um eine funktionsfähige Schusswaffe handelt. Anschließend nahmen die Beamten mit dem Beschuldigten selbst telefonisch Kontakt auf und forderten ihn auf, vor das Anwesen zu kommen. Dort konnte der 62-jährige Rentner schließlich widerstandslos festgenommen werden.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Polizisten die Tatwaffe (ein Luftgewehr), einen sogenannten Zimmerstutzen (Kaliber 4 mm) und drei Deko-Kurzwaffen. Somit muss sich der Festgenommene nun neben der Bedrohung mit einer Waffe beim Luftgewehr für das Führen ohne Waffenschein und bei dem Zimmerstutzen für den Besitz ohne Waffenbesitzkarte verantworten.

mm

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