Betrunkener pupst in Streifenwagen

Nackt-Tour durch die City von Polizei gestoppt

München - Er wollte dringend einen Döner und vergaß dabei nicht nur seine Klamotten, sondern auch noch alle Manieren: Ein Münchner musste sich jetzt wegen einer Suff-Tour vor Gericht verantworten.

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Ein Münchner Werbetexter musste sich am Montag vor dem Amtsgericht verantworten. Es ist das Nachspiel für eine alkoholreiche Nacht im Juni. "Sechs Bier, vier Cocktails, "und am Ende Sekt aus der Flasche" habe er getrunken, erinnerte sich der 30-Jährige laut SZ vor Gericht.

Daheim packte ihn mitten im Schlaf der Hunger. Ohne sich anzuziehen, zog er los, mit nichts bei sich als 3,50 Euro für einen Döner in der Hand. Vom Elisenhof führte ihn seine Nackt-Tour über den Bahnhofsvorplatz in Richtung Bayerstraße.

"Belästigt fühlte sich von dem Nackten niemand", erklärte ein Polizist. Stattdessen sorgte er für reichlich Gelächter bei den Taxifahrern. Dennoch wollten die Beamten den 30-Jährigen lieber ins Bett bringen. Er bekam vorher sogar noch seinen Döner.

Und was war der Dank für die Sorgfalt der Beamten? Der Mann pupste dem Bericht zufolge demonstrativ ins Polizeiauto, starrte Frauen nach und fummelte an sich herum. Statt nach Hause ging es für ihn in die Ausnüchterungszelle.

Vor Gericht bekam der 30-Jährige, der bereits zuvor zweimal betrunken auffällig geworden war, eine Strafe von 2.400 Euro aufgebrummt und einen guten Rat vom Richter gratis: Er solle dringend sein Alkoholproblem in den Griff bekommen.

tz

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Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dapd

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