Ab Dienstagabend 21 Uhr

Streik! S-Bahn und Züge in München betroffen

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S-Bahn-Chaos beim Streik Anfang September.

München - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wird die Züge der Deutschen Bahn (DB) ab Dienstagabend bundesweit flächendeckend bestreiken. Das betrifft auch die Münchner S-Bahn.

Update vom 15. Oktober 2014: Am Mittwoch treten die Mitarbeiter der Bahn erneut in Streik. Bundesweit sollen die Züge im Regional- und Fernverkehr sowie die S-Bahnen stillstehen. Bereits am Morgen hat der drohende Streik in München zu Behinderungen auf den Schienen und auf den Straßen geführt. Über alle News und Entwicklungen halten wir Sie in unserem Ticker auf dem Laufenden.

Update vom 7. Oktober 2014: Laufend aktuelle News und Infos rund um den Bahn-Streik ab Dienstagabend, 21 Uhr, finden Sie in unserem Ticker.

Bahn-Streik trifft auch München und wird bis 6 Uhr dauern

Tausende Pendler auf den Bahnsteigen, ständige Änderungen an den Anzeigetafeln und kaum Züge: So sah es Anfang September auf den Linien der Münchner S-Bahn aus, als die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zum Streik aufgerufen hatte. Und so könnte es in den nächsten Tagen wieder aussehen. Denn die GDL kämpft weiter.

Nach dem Ende der Urabstimmung am Donnerstag hat sie am Montag weitere Streiks angekündigt und ihre Mitglieder zu einem bundesweiten und flächendeckenden Streik von Dienstagabend 21 Uhr bis Mittwochmorgen 6 Uhr aufgerufen. Das teilte GDL-Sprecherin Gerda Seibert am frühen Dienstagmorgen mit. Schlechte Nachrichten auch für alle Münchner Pendler.

GDL-Mitglieder stimmten mit 91 Prozent für einen Streik

„Die Zustimmung unserer Mitglieder zu diesen Arbeitskampfmaßnahmen ist mehr als eindeutig mit 91 Prozent“, sagte der Vorsitzende Claus Weselsky.

Doch nicht nur die stören sich am Kurs der GDL. Angesichts wachsender Konkurrenz der GDL mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnte der Konzernbetriebsrat vor einer Spaltung der Belegschaft. Die Lokführer fordern fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Die GDL will außer für Lokführer auch für das übrige Personal im Zug verhandeln, etwa für Zugbegleiter und Speisewagen-Mitarbeiter.

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