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Nahe Allianz Arena: SPD will Rundkurs für Radsportler

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Von: Sascha Karowski

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Verena Dietl (SPD) fordert bessere Trainingsbedingungen für Radsportler. © Haag

München bastelt am Image einer Sport-Hauptstadt. Für Radrennfahrer soll alsbald ein Training auf einer gesperrten Straße angeboten werden. Das fordert die SPD in einem Antrag. Mountainbiker werden ebenfalls eine feste Strecke bekommen. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung hervor.

Die SPD will heute den Antrag stellen, im nächsten Jahr schon im Bereich des Fröttmaninger Berges und der Allianz Arena für die Radsportvereine eine Trainingsstrecke für Nachwuchsradfahrer einzurichten. Die Strecke könnte beispielsweise auf dem Kurs zur A9 südwärts über die Brücke Lottlisa-Behling-Weg zum Kurt-Landauer-Weg führen. Der Abschnitt soll für Trainingsrennen jeden zweiten Donnerstag in der Zeit von April bis Juli (18 bis 21 Uhr) gesperrt werden. Die Verwaltung hatte zunächst eher skeptisch reagiert, weil man nicht wisse, wie groß der Bedarf sei und wie gut so ein Angebot angenommen werde.

Zudem ist gewünscht, eine Mountainbike-Strecke zu schaffen. Dafür sucht die Verwaltung noch nach einem geeigneten Ort, ein Testbetrieb soll aber auch kommendes Jahr stattfinden. SPD-Vize Verena Dietl sagte auf Nachfrage unserer Zeitung: „Wir setzen uns weiter für den Radrennsport in München ein. Hierzu braucht es auch entsprechende Trainingsmöglichkeiten.“

Erste Tests bezüglich des Straßenradsports seien erfolgreich gewesen, der Probebetrieb sei ohne Probleme verlaufen. „Wir halten diese Strecke auch für unkompliziert, da sie wenig Einschränkungen hat und die Trainings gut durchgeführt werden können.“ Die ablehnende Haltung der Verwaltung sei nicht nachvollziehbar. „Wir freuen uns, wenn mit unserem Antrag die Strecke jetzt als Trainingsstrecke fest angeboten werden kann.“ 

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