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Narrhalla, Damische Ritter & Co.: So planen die Narren in München den Fasching

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Von: Christina Meyer, Marius Epp

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Auf dem Viktualienmarkt wird traditionell das Prinzenpaar der Narhalla vorgestellt
Auf dem Viktualienmarkt wird traditionell das Prinzenpaar der Narhalla vorgestellt © Narhalla

Hoch die Tassen: Am 11.11. um 11.11 Uhr ist Faschingsbeginn! Auch in München ist die närrische Vorfreude groß. Wir haben bei Vereinen und Veranstaltern nachgefragt: Wann und vor allem wie wird geplant?

München - Am Vormittag werden die ersten Faschingspaare vorgestellt, die Planungen für weitere Events laufen. Allerdings weiß keiner, wie sich die pandemische Lage entwickelt und die narrische Saison weiterlaufen kann. Tanzen die Marktfrauen wieder? Voraussichtlich am 1. März, ist auf der Homepage der Stadt zu lesen – mehr aber zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht.

Narrhalla: Für die älteste Münchner* Faschingsgesellschaft geht es heute los: Um 10 Uhr wird am 11. November im Biergarten am Viktualienmarkt das diesjährige Faschingsprinzenpaar, ihre Tollitäten Berni I. und Margarethe I., vorgestellt. „Jeder von uns brennt darauf, dass es wieder losgeht“, verrät Präsident Günther Grauer. Für Besucher gilt die 3G-Regel, der Eintritt ist frei. Dabei sind unter anderem die Marktweiber und Volkskünstler. Die Narhalla hofft, dass auch die anderen Veranstaltungen in dieser Saison stattfinden können – geplant sind unter 2G im Moment die Verleihung des Sigi-Sommer-Talers (21.11.), das Weihnachtskonzert (19.12.) und der Carneval in Rio (26.2.).

Auch Bälle werden derzeit unter 2G vorbereitet

Bayerischer Hof: „Aktuell wird mit 2G geplant, allerdings wissen wir nicht, inwiefern noch Ball-Stornierungen reinkommen werden“, sagt Specher Philipp Herdeg. Auf dem Programm stehen aktuell der Magnolienball (5.2.), der Kinderfasching (12.2.), der Carneval in Rio (26.2.), die Fiesta Latina (27.2.) und der Medizinerball (28.2.).

Damische Ritter: Die Vorbereitungen für den Faschingszug am 20. Februar 2022 sind in vollem Gange. „Wir haben die teilnehmenden Gruppen bereits angeschrieben“, sagt Simon Egger. „Auch wenn wir noch nicht wissen, ob der Zug tatsächlich durchgeführt werden kann und zu welchen Bedingungen.“ Allerdings stehe schon jetzt fest, dass weniger Gruppen teilnehmen werden als gewöhnlich. Den Kinderfaschingsball im Löwenbräukeller haben die Damischen Ritter allerdings abgeblasen: „Den wird es nächstes Jahr nicht geben. Wir planen gerade nur Events im Freien.“

Würmesia: Auf dem Marienplatz* vor dem Fischbrunnen wird am 11. November um 11.11 Uhr das Prinzenpaar vorgestellt. „Da die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfindet haben wir keine Vorgaben“, sagt Präsidentin Pia Krock. Desinfektionsspender werden aufgestellt, ein Einbahn-Laufsystem entwickelt, Abstände sollen eingehalten werden. „Die weitere Saison planen wir schon seit März 2020 – flexibel, je nachdem, was stattfinden darf. Im Verein herrscht enorme Begeisterung, dass es bald wieder losgeht.“ Mit 2G sei einiges möglich. Die Würmesia-Gruppen trainieren bereits seit Mai, feste Veranstaltungen und Daten stehen noch nicht. Gerne würde der Verein auch wieder in Altenheimen auftreten – ob das möglich ist, steht gerade in den Sternen.

„Wir planen, solange wir dürfen“

Deutsches Theater: Auch hier werden bereits Faschingsbälle geplant. Allerdings: Die kommende Ballsaison wird von den üblichen sechs auf zwei Wochen verkürzt. Die Planungen laufen für neun Events vom 18. Februar. bis zum 1.März unter 2G, darunter der „Ball der Sterne“ (20.2.) und der „Oide Wiesn Bürgerball“ (18.2.).

Feringa: Auch bei der Faschingsgesellschaft aus dem Münchner Norden stehen schon Termine fest. Los geht’s amSamstag, 13. November: Da wird um 10 Uhr am Bürgerhaus Unterföhring das Prinzenpaar vorgestellt, am 8. Januar folgt die Inthronisation. Am 12.Februar soll das Fest „Feringa rockt Ismaning“ laufen, Karten gibt es ab dem 6. Dezember. Der traditionelle Umzug „Gaudiwurm“ wartet noch auf Genehmigung der Stadt – Vorstand Frank Grauel rechnet mit einer Ansage Anfang/Mitte Dezember. „Wir planen die Veranstaltungen solange, bis wir von behördlicher Seite etwas anderes hören.“ (cmy/Marius Epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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