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ARD-Moderatorin völlig baff, als sie Immo-Anzeige aus München entdeckt: „Muss es einfach posten“

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Von: Lukas Schierlinger

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Natalie Amiri wundert sich über Immo-Preise
ARD-Moderatorin Natalie Amiri wundert sich über Immobilienpreise in München. © imago

Über zwei Millionen Euro werden für einen unausgebauten Dachboden in München aufgerufen. Nicht nur ARD-Moderatorin Natalie Amiri wundert sich.

München - Der überhitzte Wohnungsmarkt in München und seine Blüten: Jüngst sorgte das Kaufangebot für eine Ein-Zimmer-Wohnung am Johannisplatz für Aufsehen. Sie solle „auf lange Zeit Exklusivität in Haidhausen definieren“, war dem Exposé eines Online-Immobilienportals zu entnehmen. In der Tat exklusiv: Für rund 40 Quadratmeter Wohnfläche werden 1.095.000 Euro fällig.

Immo-Irrsinn in München: Natalie Amiri wundert sich über Angebot im Netz

ARD-Moderatorin Natalie Amiri hat den Immo-Irrsinn in München nun um ein weiteres Kapitel bereichert. Als Beobachterin, nicht als Investorin. Via Twitter hat die 43-Jährige den Screenshot eines Online-Inserats verbreitet. Im von der Moderatorin geteilten Beitrag wird ein „Denkmal-Objekt“ in Obergiesing beworben. Kaufpreis: Stolze 2.123.000 Euro.

Was auch Amiri verblüfft zurücklässt: Die Rede ist hier von einem „unausgebauten Dachboden“. Im Exposé des Immobilienportals heißt es zum Thema „Ausstattung“ relativ lapidar: „Noch ist fast alles möglich“. Der Kaufpreis enthält bereits knapp 800.000 Euro, die für den Innenausbau veranschlagt werden.

Als Moderatorin des ARD-Auslandsformats „Weltspiegel“ hat sich Amiri schon mit diversen Wohnverhältnissen beschäftigt. Zu ihrem Fundstück aus München stellt sie klar: „Ich muss es einfach posten“.

ARD-Moderatorin von Immo-Anzeige in München verblüfft, Twitter-User auch: „Völlig bekloppt“

In der entsprechenden Anzeige zum „Denkmal-Objekt“ in Obergiesing finden sich zwar vier Fotos des Dachbodens, ansonsten wird mit Details aber gegeizt. Unter Amiris Twitter-Beitrag wundern sich die User. „Will man sich sowas antun, muss man wirklich von der Immobilie überzeugt sein. Sonst ist es den Stress nicht wert“, lautet ein Kommentar. „Völlig bekloppt“ erscheint einem anderen Betrachter das Angebot: „Damit könnte ich mein Haus abbezahlen und komplett nochmal sanieren und mir das Nachbarhaus samt Grundstück kaufen.“

Immer wieder bildet Journalistin Amiri ab, was sich gerade in München tut. Im zurückliegenden Winter wunderte sich die 43-Jährige etwa über eine lange Warteschlange im Zentrum der Landeshauptstadt.

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