Neonazis: So läuft der Widerstand

München - München ist bunt! Und für braune Brut ist kein Platz in unserer Stadt. Deshalb gibt es verschiedene Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch am 13. November.

 Zum einen wird das Münchner Bündnis gegen Naziaufmärsche eine Mahnwache an der Lukaskirche sowie Installationen von Großtransparenten des Bürgerformums Gräfenberg einrichten, die der KZ-Opfer des Nazi-Terrors gedenken.

Die meistgesuchten Nazi-Verbrecher

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Außerdem ist auch heuer wieder eine Gegen-Demonstration geplant. Alle Münchner sind aufgerufen, ab 12 Uhr am 13. November auf dem Sendlinger-Tor-Platz gegen die Neonazis zu demonstrieren.

Angekündigt haben sich bereits u. a. Oberbürgermeister Christian Ude, der Grünen-Fraktionsvorsitzende Siegfried Benker, der KZ-Überlebende und Zeitzeuge Martin Löwenberg, der Münchner Weihbischof Engelbert Siebler und der Vorsitzende des Ausländerbeirats, Cumali Naz. „Mit einem Aufmarsch und Kundgebungen wollen die Neonazis den Volkstrauertag in einen NS-Heldengedenktag umwandeln und wieder ihre menschenfeindlichen Ziele propagieren. Stellen wir uns den Neonazis am 13. November 2010 gemeinsam und gewaltfrei entgegen“, so Martin Löwenberg.

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