Gelungene Ostern für alle

Neu in München? Die besten Plätze, um in der Stadt frische Luft zu schnappen

Eine Frau genießt den Anblick auf den Nymphenburger Schlosspark in München
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Eine Frau genießt den Anblick auf den Nymphenburger Schlosspark in München.

Wer in München frische Luft und Sonne genießen möchte, der muss nicht erst aus der Stadt rausfahren. „Neu in München“ trägt die wertvollsten Ausflugstipps zusammen.

  • Neu in München“ 2021 ist dein persönlicher Reiseführer für die bayerische Landeshauptstadt.
  • Auf knapp 200 Seiten finden sich spannende Reportagen, Geheimtipps und Interviews.
  • Hier gibt‘s das Magazin im Bavariashop zu kaufen, oder aber als elektronische Ausführung in unserer eLibrary.

München - Wer raus fährt, könnte an den Feiertagen im Stau stehen – oder unangenehm dicht zwischen all den Ausflüglern, die es aus der Stadt raus treibt. Dabei hat auch München selbst so einige Plätze, die man Ostern ansteuern kann, um die Sonne zu genießen – ob als Familie, als Pärchen oder WG-Freunde. Die besten Tipps für Frischluft-Fans – gültig nicht nur zu Ostern…

Ein Garten mit Hirschen

Mindestens drei Hirsche und bestimmt 30 Rehe kann man im Hirschgarten bewundern und füttern – und das ohne Eintritt. Einfach mit der S-Bahn* bis Laim oder mit der Tram zum Romanplatz. Neben dem Damwild-Füttern können sich die Kinder hier an drei Spielplätzen austoben: ein Wasserspielplatz ist dabei, einer mit Kletterturm und -Wand und einer mit Elefantenrutsche, vielen Schaukeln und Abenteuerturm plus Brücke. Die Münchner picknicken, befestigen Slacklines zwischen den Bäumen und spielen Schweden-Schach auf den Wiesen,... – und füttern natürlich die Hirschen und Rehe…

Urlaub in der Steppe oder am Himalaya?

Auch wenn aktuell die Gewächshäuser geschlossen sind, so hat der Botanische Garten viel zu bieten: Über 19.000 Pflanzenarten gibt es zu entdecken, im Steingarten lieben es die Kinder kleine Eidechsen zu beobachten, den Rhododendronhain zu bewundern, die Vegetation der Steppe kennen zu lernen oder Pflanzen aus dem fernen Himalaya.

Lustwandeln wie ein König

Das geht in München* an mehreren Stellen, aber vor allem im Nymphenburger Schlosspark – einem Meisterwerk der Gartenkunst inklusive Wasserfontänen, Seen, verschlungenen Pfaden, uralten Baumbeständen, diversen Schlösschen und sogar einer Klause am Wegesrand: hier heißt es reinund vor allem runterkommen! Am Badenburger See liegt der Monopteros-Rundtempel, ein echter Blickfang und man sieht Skulpturen wie den Pan mit Quelle. Den Kindern ist der Spaziergang zu fad? Einfach durch das Seitentor am südlichen Wassergang in den Park treten und ein paar Schritte machen, dann steht man vor einem Holzbrunnen – und dem Kronprinzengarten. Der kleine, eingezäunte Landschaftsgarten wurde 1799 als separates Gärtchen für den noch kleinen, späteren großen König Ludwig I. angelegt. Es ist kein Spielplatz im eigentlichen Sinne, aber es gibt eine Wiese auf der man toben, einen kleinen Bach, in dem man plantschen, Schiffchen fahren lassen oder Steine hineinwerfen und einen großen, alten Baum, auf dem man klettern kann.

Raus mit dem Fahrrad und München erkunden - das bietet sich rund um die Osterfeiertage an.

Die Theresienwiese – ein weites Feld

42-Hektar Wiese und Betonfläche warten hier auf Inline- und Windskater, Speedminton-Spieler, Radfahrer oder alle, die gerne Drachen steigen lassen. Es gibt einen Fitness-Parkour, Spielplatz und bei allem, was man hier unternimmt, den Blick auf Münchner Sehenswürdigkeiten* wie die Bavaria und die Münchner Frauentürme, leicht erreichbar mit U-Bahn oder Tram.  

Im Westen viel Osten

Ein bisschen Nepal, China oder Japan erleben? Dafür muss man keine Weltreise machen, sondern einfach nur im Westpark spazieren gehen - im Uhrzeigersinn um den Westsee und die Seebühne herum. Im chinesischen „Garten von Duft und Pracht“ wandeln, den man durch die „Pforte des Frühlings“ betritt und symbolisch die verschiedenen Jahreszeiten durchläuft. Der große Pavillon mit dem goldenen, asiatisch geschwungenen Dach am Wasser stellt den Sommer dar. Man sieht im Westpark die thailändische Sala mit stehender Buddha-Statue, eine nepalesische Pagode oder den Yurighara-Park, der genau so auch in Sapporo erbaut wurde – ein Ergebnis der Städtepartnerschaft mit München. Wen fernöstliche Kultur nicht beeindruckt - ganze sechs Abenteuerspielplätze begeistern die Kinder, unter anderem einer mit drei Riesenrutschen.

Die Geheimnisse der Residenz

Diese Kulisse! Die Theatinerkirche, der Dianatempel, die Residenz: Wer Abgeschiedenheit mitten im Zentrum sucht, ist hier richtig. Im Hofgarten kann man auf der schönsten Boule-Bahn Münchens die Kugeln werfen. Oder im Dichtergarten der Residenz, ehemals Finanzgarten genannt, die Dichtergrotte suchen. Er liegt zwischen Residenz und Englischem Garten und seine markante Erhebung entstand auf dem Gelände einer Bastion des Dreißigjährigen Kriegs. Verwunschen wirkt er, mit seinem dichten Baumwuchs, den verschlungenen Wegen und der hügeligen Landschaft. Seinen neuen Namen trägt er wegen der Denkmäler von verschiedenen Dichtern und Künstlern, die auf verschiedene Arten mit München verbunden sind. Die Dichtergrotte entstand zu Ehren Heinrich Heines, der 1827 und 1828 in München lebte – darin findet man eine Bronzeplastik von Bildhauer Toni Stadler. 

Der Hofgarten am Münchner Odeonsplatz bietet Gelegenheit für einen frühlingshaften Spaziergang.

Ebenfalls kaum bekannt ist der Kabinettsgarten neben der Allerheiligen Hofkirche, unter König Ludwig I. angelegt, später verwahrlost, dann mal als Gemüseanbaufläche oder Hühnerhof genutzt. Heute findet man hier flache Wasserbecken, einen Springbrunnen und die Skulptur „Flora 3“ des Landshuter Bildhauers Fritz Koenig – der weltbekannt wurde, als sein Kunstwerk „The Sphere“ vor dem World Trade Center den Einsturz der Twin Tower am 9. November 2001 überstand.

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