Soziale Verantwortung

Neue Aufgabe für Ex-Stadtrat in München - Weniger Hass zwischen den Religionen

Marian Offman soll eine ehrenamtliche Aufgabe bei der Stadt übernehmen.
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Marian Offman soll eine ehrenamtliche Aufgabe bei der Stadt übernehmen.

Der frühere Stadtrat Marian Offman (SPD) wird interreligiöser Beauftragter der Stadt. Das hat der Sozialausschuss des Stadtrats am Donnerstag beschlossen.

München - Offman wird Ansprechpartner für den regelmäßigen Austausch mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften sein und Themen in Stadtspitze, Stadtrat und Stadtverwaltung einbringen.

Der interreligiöse Dialog und das gegenseitige Verständnis spielen eine wichtige Rolle für das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft, heißt es in einer Pressemitteilung. Offman habe sich in seiner 18-jährigen Stadtratstätigkeit stets für ein Miteinander der christlichen, jüdischen und muslimischen Religionsangehörigen engagiert. Zudem ist er seit Jahrzehnten im Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München* und Oberbayern (IKG) aktiv.

München ist „vielfältig im Glauben“ - Mehr Dialog der Religionsgemeinschaften

Außerdem soll in der Nähe zur Isar ein „Haus der Religionen“* entstehen, in Berlin ist man schon einen Schritt weiter:

„München ist so vielfältig, auch im Glauben“, sagt SPD-Chef Christian Müller. Marian Offman werde die verschiedenen Religionsgemeinschaften im Dialog mit Politik und Gesellschaft zusammenbringen. „Er verfügt über eine große Erfahrung und ist gut vernetzt. Wir sind sicher, dass er ein guter Ansprechpartner für den regelmäßigen Austausch sein und deren Themen und Anliegen bei Stadtspitze, im Stadtrat und in der Stadtverwaltung einbringen wird.“ Wegen der Personalie hatte es im Vorfeld Kritik gegeben. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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