Deutsch-dänische Künstlergruppe

Neue Bildergeschichte über Sophie Scholl

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Sophie Scholl.

München - Die deutsch-dänische Künstlergruppe „Surrend“ beschäftigt sich mit der Widerstandsikone Sophie Scholl.

In einer kurzen Bildergeschichte, die online zu sehen ist, entwerfen die Künstler Jan Egesborg und Johannes Töws ein anderes Szenario. Sophie Scholl wird nicht von den Nationalsozialisten ermordet, sondern verbringt ein glückliches Leben mit ihrem Verlobten Fritz Hartnagel an der Nordsee. „Sophie und Fritz“ heißt die Geschichte.

„Kurz bevor er an die Front ging und sie nach München zurückkehrte, wo sie beim Verteilen der Flugblätter festgenommen und später getötet wurde, verbrachten sie einen gemeinsamen Urlaub an der Nordsee“, sagte Egesborg. „Wir haben eine Geschichte darüber geschrieben, was geschehen wäre, wenn sie nicht zurückgekehrt wären.“ Die zentrale Frage laute: „Ist irgendeine Sache es wert, für sie zu sterben?“

Die Künstlergruppe hat in der Vergangenheit immer wieder mit ungewöhnlichen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. 2009 versteckte sie in einer Kleinanzeige in der lybischen Zeitung „Tripoli Post“ die Worte „Gaddafi“ und „lunatic“ („Verrückter“) als Anspielung auf Muammar al-Gaddafi.

dpa

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