Bauprojekte im Osten und Westen der Stadt

Neue Hochhausviertel zwischen Ostbahnhof und Zamdorf

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So werden die Bavaria Towers aussehen.
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Im Dachgeschoss gibt es schöne Aussichten.
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In Baumkirchen entsteht ein schickes Wohn- und Bürohochhaus.
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Am Ostbahnhof sollen gleich vier Türme entstehen.
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Am Knie in Pasing soll dieser 60 Meter-Turm entstehen.
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Am Hirschgarten sind zwei 50-Meter-Türme geplant.

München - Die Stadt wächst nach oben! Sowohl im Osten, als auch im Westen der Stadt stehen einige Bauprojekte an, die vor allem durch ihre Höhe beeindrucken.

Zwischen Berg am Laim und Steinhausen entsteht ein neues Hochhausrevier: Am Beginn der A 94 hat der Bau der vier „Bavaria Towers“ begonnen. Und am Ostbahnhof laufen die Vorbereitungen für den Bau von vier Türmen. Auch in Baumkirchen strebt ein Hochhaus in die Höhe. Damit bekommen die Telekom-Türme und das technische Rathaus am Ostbahnhof sowie das SZ-Hochhaus in Steinhausen Gesellschaft.

„Wir stemmen hier eines der größten Bauprojekte Deutschlands“, sagt Sven Renz, Geschäftsführer von Bayern Projekt, das die vier Bavaria Towers verwirklicht. Der Höchste, der Sky Tower, ist mit knapp 84 Metern geplant. Der Star Tower gibt mit seinen 46 Metern den Zwerg im Ensemble.

Die Abrissarbeiten an den alten Gebäuden laufen bereits, Anfang 2018 soll „Münchhattan“ dann stehen. Ein Turm ist bereits vermietet: In den White Tower (44 Meter) zieht ein Vier-Sterne-Hotel der Kette Ramada. Die Übrigen sollen als Bürotürme dienen.

Ein fünfter Turm mit 88 Metern Höhe ist auf dem städtischen Nachbargrundstück im Norden des Geländes geplant. Hier ist das Bebauungsplanverfahren noch nicht abgeschlossen. Die benachbarte Gelddruckerei Giesecke & Devrient hatte Einwände erhoben, weil sie befürchtete, ihr Gelände könnte vom Turm aus ausspioniert werden. Allerdings wird die Banknotenproduktion dieses Jahr in München eingestellt.

Ebenfalls hoch hinaus geht es im ehemaligen Kunstpark am Ostbahnhof, wo seit Jahresbeginn das erste von vier bis zu 80 Meter hohen Objekten im Bau ist. Der „Highrise One“ an der Rosenheimer Straße wird 63 Meter hoch, am 1. Januar 2018 zieht der Elektro-Riese Epcos ein. Auch ein Wohnturm mit 15 Etagen ist am Ostbahnhof geplant, das ehemalige Pfanni-Silo wird um zehn Hotel-Etagen aufgestockt.

In Baumkirchen entsteht gegenüber des SZ-Hochhauses am S-Bahnhof Berg am Laim ein 60 Meter hoher Wohn- und Büroturm.

Auch im Westen geht’s nach oben

Am Hirschgarten und in Pasing sind ebenfalls neue Hochhäuser in Planung: Östlich der Friedenheimer Brücke soll das Büroprojekt „Am Hirschgarten“ mit 70.000 Quadratmeter Fläche entstehen. Zwei Gebäude werden mit 15 Stockwerken etwa 50 Meter hoch – so hoch wie die westlich der Brücke im Bau befindlichen zwei „Friends“-Wohnhochhäuser.

Mit 60 Metern wird da der am Knie in Pasing am Anfang der neuen Umgehungsstraße geplante Turm zehn Meter höher. Er soll Büros, Wohnungen und Geschäfte beherbergen. Das Gelände gehört den Stadtwerken, das Hochhaus soll zum Teil über dem existierend Trafo-Gebäude errichtet werden. Als die Pläne Anfang Mai dem Bezirkssausschuss vorgestellt wurden, konnten sich die Lokalpolitiker sogar 70 Meter Höhe vorstellen. Die 2004 per Bürgerentscheid festgelegte Hochhaus-Obergrenze ist da noch weit weg.

T. Scharnagl, J. Welte

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