Kaminkehrer mit wertvollen Ratschlägen

Ab ins neue Jahr: Die Tipps der "Glücksbringer"

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Anton Wendl, Ann Katrin Hor, Christine Waxenberger und Florian Stiller (v.l.n.r.) auf dem Rathausturm.

München - Am Marienplatz gab es am Montag in der Früh ganz viel Glück auf einem Haufen. Denn der Schornsteinfeger-Verband hatte geladen. Die "Glücksbringer" verteilten einige kleine Geschenke.

„Chim Chimeney, Chim Chimeney, Chim Chim Cheree – So klingt des Kaminkehrers Glücksmelodie...“ Am Marienplatz gab es am Montag in der Früh ganz viel Glück auf einem Haufen. Denn der Schornsteinfeger-Verband hatte geladen. Seit 15 Jahren sammeln die Kaminkehrer Bayerns immer vor dem Jahreswechsel Spenden für den Sternstunden e.V. und verschenken dabei kleine Glücksbringer in der Innenstadt. Vorher ging es noch in voller Montur auf den Rathausturm in die gewohnte Arbeitsumgebung – für das Jahresfoto der Schornsteinfeger. Kein Wunder, dass Raimund Ritzer, Anton Wendl (2), Ann Katrin Hor (3), Christine Waxenberger (4) und Florian Stiller (5) auch auf fast 80 Metern Höhe beim Posieren kein Schwindel anzumerken war.

Und weil – dem Aberglauben nach – Kaminkehrer Glück bringen, hat die tz sie nach ihrem Glücksrezept für 2016 gefragt:

Ein Lächeln wirkt oft Wunder

Raimund Ritzer (33) aus Feldkirchen

Glück kommt davon, wenn man jeden Tag ein Lächeln gibt und wieder ein Lächeln zurück bekommt. Das ist echt ein schönes Gefühl. Und es ist wie eine Pflanze, die man gießt und die sich nach und nach am Wasser bedient. Das gute Gefühl, das man kriegt, kann man sich für später speichern.

Ruhepausen

Man sollte nur das tun, was einem selbst gut tut. Man braucht eben auch mal Ruhepausen, um wieder Vollgas geben zu können. Mir persönlich hilft so eine Entschleunigung immer, weil ich lange Zeit sehr rastlos war. Da habe ich gemerkt: Irgendwann geht es nicht mehr, wenn man ständig nur powert und nie mal Zeit für sich findet. Manchmal ein bisschen auszuruhen, macht also richtig glücklich. Christine Waxenberger (28), aus Erding

Augen auf!

Jeden Tag mit offenen Augen durch die Welt gehen, auf die Mitmenschen achten und ihnen helfen – das macht glücklich. Durch meinen Beruf komme ich ja in viele Haushalte, oft auch zu älteren Menschen. Die sind richtig froh, wenn man sich mal ein bisschen mit ihnen unterhält. Oder zum Schornstein eben noch den Backofen oder die Dachrinne sauber macht. Florian Stiller (29) aus Landsberg

Neue Studie: Das sind die guten Vorsätze der Bayern

Nicht die Klassiker wie weniger Alkoholkonsum oder mit dem Rauchen aufhören stehen in diesem Jahr auf dem Zettel der guten Vorsätze der Bayern ganz oben. Viel wichtiger ist den Menschen die Zeit geworden, die sie mit Familie und Freunden verbringen. Das hat jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK ergeben. Neben mehr Zeit für ihre Mitmenschen wollen die Bayern 2016 aber auch mehr Zeit für sich selbst einplanen. Männer wollen im neuen Jahr häufiger gesünder essen als Frauen, auch mehr Bewegung ist das Ziel – die Rangliste der guten Vorsätze:

1. Mehr Zeit für Familie

2. Mehr bewegen/ Sport

3. Mehr Zeit für sich selbst

4. Gesünder ernähren

5. Abnehmen

6. Sparsamer sein

7. Weniger Handy, Internet

8. Weniger fernsehen

9. Weniger Alkohol trinken

10. Rauchen aufgeben

Marita Wehlus

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