Bauprogramm macht Fortschritte

28 neue Kindergärten in München

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Stadtschulrat Rainer Schweppe (r.) und Bau-Stadtdirektor Franz Josef Balmert.

München - Nicht alle Kinder haben einen, aber immer mehr Eltern dürfen auf einen Betreuungsplatz für ihre Kleinen hoffen. Das Bauprogramm der Stadt macht Fortschritte. Neben Krippen werden auch Kitas ausgebaut.

200 Millionen Euro hat der Stadtrat seit 2011 in den Bau gesteckt, 57 Krippen und Kitas hat die Stadt so auf den Weg gebracht. Davon sollen 28 Häuser mit 1817 Betreuungsplätzen noch heuer fertig sein, die übrigen 29 bis zum Jahr 2015. Donnerstag hat Stadtschulrat Rainer Schweppe drei Kitas besucht.

Meist entstehen Krippen und Kitas gemeinsam. Zum Beispiel im Haus für Kinder im Hugo-Lang-Bogen zwischen Perlach und Trudering – das größte Haus der Ausbauoffensive: Zum August wurden die Räume für zwei Hort-, vier Krippen- und zwei Kindergartengruppen für insgesamt 148 Kinder fertig. Die Kosten liegen bei 4,8 Millionen Euro. Viel Platz für 123 Kinder gibt es auch im Schimmelweg 2 (Bogenhausen). Der Neubau in der Frauendorfer Straße (Obermenzing) für 98 Kinder entstand in einem Baukasten-Prinzip wie drei andere Kitas.

Um den neuen Rechtsanspruch der Eltern zu erfüllen, soll der Versorgungsgrad für Ein- bis Dreijährige heuer von 39 auf 66 Prozent steigen. Vier Eltern klagen gegen die Stadt. In den Kindergärten soll es 1500 Plätze mehr geben, die Versorgung stiege von 87 auf 91 Prozent.

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DAC

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