Neue Luxus-Terrasse: Frischluft fürs P1!

+
Das P1-Sommerfest 2010

München - Am Donnerstag weiht das P1 seine neue Terrasse ein, von der Club-Chef Franz Rauch behauptet, sie koste mehr als die meisten Diskotheken. Ausgerechnet jetzt spielt das Wetter nicht mit.

Hier geht's zum aktuellen Wetterbericht

Über das Wetter kann man sich in den vergangenen Wochen nicht beschweren, außer man ist Landwirt – oder dem P1 verbunden. Denn dort findet am Donnerstag die Eröffnung der Sommer-Terrasse statt, von der Club-Chef Franz Rauch behauptet, sie koste mehr als die meisten Diskotheken. Ausgerechnet an dem Tag der Woche, der die höchste Schauergefahr birgt!

Zumindest die Türsteher dürften trockenen Fußes davonkommen. Gerüchten nach sollen sie künftig von erhöhten Stühlen – wie sie sonst Bademeister und Tennis-Schiedsrichter als Arbeitsplatz besetzen – über die Zusammensetzung der Gästeschar in dem exklusiven Freigelände richten.

Die Besucher indes sollen durch riesige Tulpenschirme vor Nässe geschützt werden. Auch das DJ-Pult, das zur Feier des Anlasses von dem französischen Star-DJ Joachim Garraud bedient wird, und die unmittelbar daneben liegende Tanzfläche genießen diesen Schutz.

Bis zuletzt waren Dutzende Arbeiter mit der Fertigstellung des Steingartens, des Wasserspiels, der Feuerstelle und der Leder-Couches im Reservierungs-(vulgo: VIP-)Bereich beschäftigt. Mehrere hundert Meter Kabel für die LED- und Plasma-Screens sowie für die Video-Installationen, die in die Baumkronen des Englischen Gartens projiziert werden, wurden verlegt. Pünktlich zum Opening heute um 21 Uhr haben sie ihr Werk abgeschlossen. Es wird voll werden, die Türsteher werden alle Hände voll zu tun haben.

Aber erstmals haben nicht sie das letzte Wort über den Zutritt. Denn neuerdings kann man sich den Einlass ins P1 auch erkaufen: Garantiert Einlass erhalten mit einer Begleitperson, das ganze Jahr über durch den VIP-Eingang, nix für die Garderobe zahlen und bei Tischreservierungen bevorzugt werden – macht 500 Euro im ersten Jahr, danach 200 Euro. Dafür hat das „Einser“ nun zusammen mit einem Kreditkartenunternehmen eine „Prepaid-Karte“ aufgelegt, mit der man auch zu P1-Events wie zur heutigen Terrasseneröffnung oder dem Sommerfest eingeladen wird. Zudem gibt’s am Jahresende fünf Prozent „Kickback“ für die Kartenumsätze – die Rückvergütung wird allerdings ausschließlich in Form von Getränken und Speisen gewährt.

Wer jetzt meint, mit läppischen 500 Euro sich das ganze Paket auf die Schnelle erkaufen zu können, hat sich geschnitten. Es bedarf einer schriftlichen „Bewerbung“, nur im Falle des Erfolges wird man von den Stüberl-Mitarbeitern kontaktiert. Wäre ja sonst irgendwie nicht exklusiv genug …

Thomas Oßwald

Alle Szene-News finden Sie unter www.partygaenger.de!

Auch interessant

Meistgelesen

Kommentare