In der Parkstadt Schwabing

Neue Microsoft-Zentrale: Hier hat nicht mal die Chefin ein Büro

+
Bis jetzt sind die Tische in der neuen Deutschlandzentrale von Microsoft noch abgedeckt. In drei Monaten steht der Umzug von Unterschleißheim an.

München - Software-Riese Microsoft möchte in  Schwabing den "Arbeitsplatz der Zukunft" schaffen. In der neuen Deutschlandzentrale haben die Mitarbeiter keinen festen Arbeitsplatz mehr. Das gilt auch für die Führungsriege.

Hier hat sogar die Deutschland-Chefin kein eigenes Büro... In rund drei Monaten zieht Software-Riese Microsoft mit seinen 1900 Mitarbeitern von Unterschleißheim in die neue Deutschland-Zentrale in Schwabing. Die tz war bei einem Baustellenrundgang dabei. 

Schon jetzt arbeiten Microsoft-Mitarbeiter flexibel, können Arbeitsort und -zeit wählen. Doch im Neubau wird es auch keine festen Arbeitsplätze mehr geben. Auch für die Führungsriege nicht.

In jedem Team-Bereich finden sich vier Zonen: für Einzelarbeit, Austausch oder Konferenzen. Es gibt zwar Schreibtische für klassische Büroarbeit. Aber: Am Abend muss jeder Mitarbeiter sein Hab und Gut in einen Spind sperren. Gewöhnungsbedürftig … 

Der Personalisierungsbedarf sinke mit einer schönen Arbeitsumgebung, sagt Udo-Ernst Haner vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Er berät Microsoft. „Trotzdem gibt es diesen Bedarf natürlich: Das kann hier dann der Desktop sein.“

Im Wettstreit um Nachwuchskräfte wartet Microsoft auch mit einem Fitnessstudio auf. „Unser Ziel ist es - anders als bei Facebook oder Google - nicht, dass der Mitarbeiter nur noch in der Arbeit ist“, so Personalchef Markus Köhler. Nur an einem arbeitet die Firma noch: Die neue Zentrale ist bis jetzt ein Funkloch …

Auch interessant

Meistgelesen

Mega-Chaos droht: Steht München 24 Stunden lang still?
Mega-Chaos droht: Steht München 24 Stunden lang still?
Erschreckende Details nach Bluttat in Neuhausen: Nach der Tat zog er sich zu Hause um
Erschreckende Details nach Bluttat in Neuhausen: Nach der Tat zog er sich zu Hause um
Dieser Bierverkauf am Fischbrunnen freut Münchner und macht Gastronomen wütend
Dieser Bierverkauf am Fischbrunnen freut Münchner und macht Gastronomen wütend

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.