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Olympiahalle wird für die Zukunft fit gemacht

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Blick aus dem Restaurant: In der Olympiahalle kriegt man künftig nicht nur Bratwürste, sondern richtiges Essen. © Marcus Schlaf

München - Die neue Olympiahalle mausert sich. Seit zwei Jahren läuft die umfangreiche Modernisierung der Halle. Zwischen 60 und 70 Millionen wird der Umbau kosten.

Die Kioske sowie der VIP- und Konferenzbereich sind fertig, ebenso die neue Decke. Die charakteristische geschwungene Zeltdachkonstruktion des Olympiaparks setzt sich nun auch im Halleninneren fort. Lichtundurchlässige Stoffbahnen ersetzen die alte vergilbte Innendecke, 100 Tonnen Stahl wurden verbaut. Die Halle wird dadurch heller.

Verjüngungskur für die Olympiahhalle

Der Rohbau des neuen Restaurants zieht ebenfalls bereits die Blicke der Hallen-Besucher auf sich. Das Restaurant, das sich als Steg über die Zuschauertribüne schiebt, soll die neue Attraktion der Olympiahalle werden – optisch und auch kulinarisch. Die Außenwände stehen bereits. Die Eröffnung ist für Sommer 2010 geplant. Der zugehörige Biergarten ist ebenfalls noch eine Baustelle.

Weitere Fotos vom Umbau

Fertig sind die neuen teleskopartig ausziehbaren Tribünen, mit denen sich die Kapazität der Halle auf bis zu 15 500 Plätze vergrößert hat. Vorher fanden nur 14 000 Zuschauer Platz. Auch im Verborgenen hat sich die Olympiahalle gewandelt. Der neue Logistikbereich mit Küche wurde bereits eingeweiht. Eine Rampe in die alte kleine Olympiahalle erleichtert die Be- und Entladung der Trucks bei Veranstaltungen.

2010 geht die Modernisierung weiter. Die Sitze bekommen neue Polster und die Beleuchterstege unter dem Hallendach werden verlängert. Schließlich weicht die alte Anzeigetafel. Sie wird durch sechs moderne Leinwände eretzt.

Sascha Wittich

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