Nach 15 Jahren Leerstand

Neue Optik fürs Siemens-Hochhaus: Stadtrat gibt grünes Licht für Umbau

So soll das Siemens-Hochhaus nach dem Umbau aussehen.
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So soll das Siemens-Hochhaus nach dem Umbau aussehen.

Nach 15 Jahren des Leerstands gibt es neue Pläne für das ehemalige Siemens-Hochhaus an der Baierbrunner Straße: Das 22-geschossige Gebäude soll erweitert und zu einem zeitgemäßen Bürostandort ausgebaut werden. Dazu hat der Planungsausschuss am Mittwoch grünes Licht gegeben.

Nachdem die Pläne, das Bürogebäude für Wohnzwecke umzunutzen, sich als nicht realisierbar erwiesen hatten, streben die neuen Eigentümer nun eine Fortführung der Gewerbenutzung an. Das mit der Planung beauftragte Münchner Architekturbüro Henn schlägt vor, das Hochhaus in von unterschiedlichen Mietern genutzte Büroetagen aufzuteilen.

Für die zugehörige Infrastruktur, die aufgrund der Gebäudestruktur keinen Platz im Hochhaus findet - beispielsweise ein großzügiger Empfang, Besprechungs- und Konferenzräume, Fitness- und Kreativbereiche sowie eine private Kindertageseinrichtung - sind zwei drei- beziehungsweise viergeschossige Zusatzbauten vorgesehen.

Ein Teilbereich des Dachgeschosses könnte öffentlich zugänglich werden. Auch in den Erdgeschossen sind öffentliche Nutzungen wie ein Café und Läden geplant.

Aus energetischen Gründen muss die Fassade des Turms komplett ersetzt werden. Es wird jedoch versucht, den ursprünglichen Charakter weitgehend zu bewahren, sodass der Denkmalschutz weiter aufrechterhalten werden kann. Ferner sind eine Tiefgarage, auf den Anbauten begrünte Dächer sowie Photovoltaik an den Fassaden und mehr Bäume geplant.

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