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Neue Regeln für E-Scooter in München - „Immer wieder Beschwerden“

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Von: Sascha Karowski

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E-Scooter
E-Roller sind aus dem Verkehr in Großstädten nicht mehr wegzudenken, aber sie machen auch viele Probleme. Die Stadt München reagiert nun. © Jens Kalaene/DPA

München verschärft die Regeln für das Abstellen von E-Tretrollern. Die Fahrzeuge sollen innerhalb des Altstadtrings 40 Parkplätze erhalten.

München - Nach der Stadt Frankfurt am Main verschärft auch München die Regeln für E--Tretroller. Diese dürfen ab Mitte des Jahres innerhalb des Altstadtrings nur noch auf den eigens dafür vorgesehenen rund 40 Flächen abgestellt werden. Das hat das Mobilitätsreferat mit den fünf Anbietern vereinbart, die in München E-Tretroller vermieten. Bis Ende des Monats sollen bereits die ersten 15 Flächen vom Baureferat entsprechend beschildert und markiert werden. Mit der Neuregelung soll verhindert werden, dass E-Tretroller dort abgestellt werden, wo sie Fußgänger behindern.

E-Scooter in München: Parkflächen am Stachus, am Rindermarkt oder am Sendlinger Tor

Die neuen Parkflächen für E-Tretroller werden zum Beispiel am Stachus, am Rindermarkt, am Sendlinger Tor und in der Maximilianstraße entstehen. Die Gebühren laufen weiter, wenn der E-Scooter nicht auf der vorgesehen Fläche abgestellt wird. Die Anbieter haben sich außerdem freiwillig dazu verpflichtet, die Nutzung der neuen Parkplätze zudem attraktiver zu machen, etwa durch finanzielle Anreize.

„Immer wieder erreichen mich Beschwerden von Bürger über abgestellte E-Scooter, die Fußgänger und insbesondere Menschen mit Sehbehinderung oder Mobilitätseinschränkung gefährden“, sagt OB Dieter Reiter (SPD). Diese Situation müsse dringend verbessert werden. „Ich danke den Anbietern für die Kooperation, erwarte aber gleichzeitig, dass sie jetzt intensiv auf eine Nutzung der neuen, eigens eingerichteten Parkplätze für die E-Scooter hinwirken.“

Neue Regeln für E-Tretroller in München: Zuspruch kommt vom Verband der Händler

Zuspruch für die neue Regelung kommt auch vom Verband der Innenstadt-Händler, City Partner „Das zum Teil rücksichtslose Abstellen führte immer wieder nicht nur zur Behinderung oder sogar Gefährdung von Fußgängern sondern blockierte oft auch Eingänge oder Hotelzufahrten“, sagt Sprecher Wolfgang Fischer. „Wir hoffen, dass nun durch gut gewählte Abstellflächen dieses immer wieder auftauchende Ärgernis für Besucher und Unternehmen der Altstadt beseitigt werden kann.“ *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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