Stephanie Jacobs

Neue Umweltreferentin gewählt

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Bürgermeister Josef Schmid und Hans Podiuk (CSU) gratulieren Stephanie Jacobs zur Referentenwahl, ebenso OB Dieter Reiter und Alexander Reissl (SPD).

München - Nun hat sie also geklappt, die Wahl des neuen Referenten für Gesundheit und Umwelt, wenn auch erst im zweiten Anlauf.

Der Stadtrat wählte am Mittwoch die parteifreie Fränkin Stephanie Jacobs (38) an die Spitze des Referats, das bislang vom grünen Stadtminister Joachim Lorenz geleitet wurde, der jetzt in Pension ging.

Die Juristin begann vor zehn Jahren als Referentin des damaligen Umweltministers Werner Schnappauf (CSU), später war sie für Umweltfragen in der CSU-Landtagsfraktion zuständig, zuletzt war sie wieder im Umweltministerium – eine Karriere-Frau, der die CSU nicht so ganz fremd ist. Das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Stelle hat sich die CSU in den Kooperationsverhandlungen mit der SPD ausbedungen. CSU-Bürgermeister Josef Schmid und Fraktionschef Hans Podiuk war dran gelegen, dass die Stelle eine parteifreie Person übernimmt, die die fachlichen Qualifikationen hat. Die Grünen waren bei der Parteibuchbesetzung des Kommunalreferates gescheitert, als ihrem Wunsch-Kandidaten, dem Stadrat und Parteimitglied Boris Schwartz, die Qualifikationen fehlten. Dafür waren Schmid und Podiuk vor vier Monaten mit ihrem Wunschkandidaten, einem badischen ÖDP-Bürgermeister, gescheitert, als bekannt wurde, dass dieser Mitglied in einem Verein radikaler Abtreibungsgegner ist. Linke, FDP und Freie Wähler sowie die Grünen kritisierten die gestrige Wahl, da das Ergebnis vorher festgestanden habe. SPD-Fraktionschef Alexander Reissl bat die Grünen um „Aufrichtigkeit“, da diese in der Vergangenheit selbst lukrative Posten nach ihrem Parteibuch besetzen.

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